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Lohnsteuerjahresausgleich

Mit dem Lohnsteuerjahresausgleich können Sie sich als

Arbeitnehmer

zuviel gezahlte

Lohnsteuer

vom

Finanzamt

erstatten lassen. Der Lohnsteuerjahresausgleich wird im Rahmen der Einkommenssteuererklärung durchgeführt und kann sinnvoll sein, wenn Sie gemeinsam mit dem Partner veranlagt werden und unterschiedlich hohe

Einkommen

beziehen. Unter bestimmten Bedingungen kann auch der Arbeitgeber bereits mit der letzten Lohnzahlung einen Lohnsteuerjahresausgleich durchführen.

Eine Pflicht zum Lohnsteuerjahresausgleich besteht unter anderem dann, wenn Sie nicht das gesamte Jahr gearbeitet haben, sondern einen Teil des Jahres Arbeitslosengeld oder andere Ersatzleistungen bezogen haben. Diese Transferzahlungen sind zwar nicht immer steuerpflichtig, werden aber zur Berechnung der Steuerschuld mit herangezogen. In einem Lohnsteuerjahresausgleich können auch

Sonderausgaben

und weitere Belastungen abgesetzt werden. Umstritten ist zurzeit die

Pendlerpauschale

für die ersten 20 km Fahrtweg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Darüber hinaus gehende Fahrtkilometer können aber abgesetzt werden, wenn sie über dem Pauschbetrag liegen.

Sonderausgaben

, wie Beerdigungskosten oder höhere Krankheitskosten können ebenfalls im Lohnsteuerjahresausgleich geltend gemacht werden. Wurden noch weitere

Einkünfte

bezogen, beispielsweise aus vermieteten Objekten oder durch eine Nebentätigkeit, sind diese auf gesonderten Vordrucken anzugeben, sonst können vom

Finanzamt

Nachzahlungen festgesetzt werden.

Die Einkommenssteuererklärung ist in der Regel bis zum 31. Mai des Folgejahres abzugeben. Eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember des übernächsten Jahres nach dem Veranlagungsjahr wird gewährt, wenn die

Steuererklärung

unter Einbeziehung eines Steuerberaters durchgeführt wird. Für den Lohnsteuerjahresausgleich sind amtliche Vordrucke zu verwenden, die es bei den kommunalen Ämtern sowie beim

Finanzamt

gibt. Seit 1999 kann die

Steuererklärung

auch elektronisch an das

Finanzamt

übermittelt werden. Dafür steht das System "ELSTER" zur Verfügung, als Abkürzung für ELektronische STeuerERklärung.




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