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Nachtarbeit

Der Lebensrhythmus des Menschen ist von je her an den Wechsel von Tag und Nacht angepasst und in der Regel ist der Mensch am Tag aktiv und in der Nacht wird geschlafen. Doch das ist nicht bei allen Menschen so. Etwa die Hälfte aller Berufstätigen in unserem Land arbeitet zumindest manchmal nachts, denn ohne die nächtliche

Arbeit

würden einige Prozesse des Alltags nicht optimal laufen. Da sind die Kranken in den Krankenhäusern zu betreuen, da müssen öffentliche Verkehrsmittel fahren und auch in der Industrie müssen, aufgrund der Kosten, die Produktionsanlagen rund um die Uhr in Betrieb sein. Also gehört die Nachtarbeit mit in unseren Alltag.

Nachtarbeit ist eine

Arbeit

gegen die innere Uhr des Menschen und langfristig betrachtet, kann die Nachtarbeit zu gesundheitlichen Schäden bei den Nachtarbeitern führen. Dennoch gibt es viele, die ausschließlich nachts arbeiten. So zum Beispiel Frauen, die tagsüber ihre Kinder betreuen, weil ihnen kein Kita-Platz zur Verfügung steht, arbeiten dann nachts, um Geld zu verdienen und dennoch tagsüber bei den Kindern sein zu können. Dass das auf die Dauer die Gesundheit angreift, kann auch ein Laie nachvollziehen.

Statistiken besagen, dass in Deutschland etwa 17 Millionen Menschen ständig, in regelmäßigen Abständen, oder manchmal, in der Nacht arbeiten. Dazu gehören viele Schichtarbeiter. Für Krankenschwestern, Polizisten oder Busfahrer beginnt der Arbeitstag, wenn andere schlafen gehen. Nachtarbeit wird über das Arbeitszeitgesetz definiert. Hier gilt die Zeit zwischen 23.00 und 6.00 Uhr als Nachtarbeit. Schon wenn jemand nur zwei Stunden in dieser Zeit arbeitet, ist das Nachtarbeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes, so zum Beispiel bei einem Bäcker.




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