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Tariflohn
Der Tariflohn wird durch den, zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft ausgehandelten,
Der Inhalt eines Tarifvertrags ist, in der Regel, nur für direkt Beteiligte einsehbar, weshalb über die Höhe des Tariflohns oft nur spekuliert werden kann. In vielen Branchen, z.B. in der metallverarbeitenden Industrie, empfiehlt sich daher die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft, auch weil diese im Streikfall die
Tarifvertrag
festgelegt. Der imTarifvertrag
festgeschriebene Tariflohn ist somit das Mindestgehalt, das derArbeitnehmer
, angepasst an seine berufliche Qualifikation, erwarten darf. EinTarifvertrag
gibt demArbeitnehmer
damit ein effektives Instrument gegen Unterbezahlung in die Hand und schützt somit sein wichtigstes Interesse, im Verhältnis zu seinem Arbeitgeber. Aber auch für den Arbeitgeber bietet einTarifvertrag
Vorteile: Dadurch, dass der Tariflohn für alle Gewerkschaftsmitglieder verbindlich ausgehandelt wurde, werden größere Lohnunterschiede, innerhalb derselben Branche, vermieden und somit der soziale Friede stabilisiert.Der Inhalt eines Tarifvertrags ist, in der Regel, nur für direkt Beteiligte einsehbar, weshalb über die Höhe des Tariflohns oft nur spekuliert werden kann. In vielen Branchen, z.B. in der metallverarbeitenden Industrie, empfiehlt sich daher die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft, auch weil diese im Streikfall die
Lohnfortzahlung
garantiert. Da in zahlreichen Arbeitsverträgen aber ohnehin auf denTarifvertrag
Bezug genommen wird, ist die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft nicht zwingende Voraussetzung für den Erhalt des Tariflohns. Von vielen Seiten wird aktuell die Einführung eines universellen Mindestlohns durch die Festschreibung in einem allgemeinverbindlichenTarifvertrag
gefordert. Dabei fällt immer wieder der Begriff "Lohndumping", derLöhne
umreisst, die unter dem gültigen Tariflohn liegen. Höchstrichterlich wurde Lohnwucher für solche Fälle definiert, bei denen sich die Höhe der Entlohnung, um mehr als ein Drittel, unter dem ortsüblichen Tariflohn bewegt.

