Berufsbilder

Kastellan / Kastellanin

Kastellane und Kastellaninnen nannte man früher die Verwalter und Verwalterinnen von Burgen und Schlössern. In diesem Zusammenhang ist die Bezeichnung auch heute noch gebräuchlich. Jedoch wird die Berufsbezeichnung Kastellan oder Kastellanin in zunehmendem Maße auch für Hausmeister von öffentlichen Gebäuden (Schulen und dergleichen) verwendet, wenn diese ebenfalls in diesen Gebäuden wohnen. Dort führen sie die normalen Tätigkeiten eines Hausmeisters bzw. einer Hausmeisterin aus, wie beispielsweise die Wartung der Haustechnik, die Reparatur kleinerer Schäden oder auch andere Tätigkeiten. Die Grünanlagenpflege, das Schneeräumen und die Instandhaltung des gesamten Gebäudes gehören etwa zum Aufgabengebiet des Kastellans bzw. der Kastellanin. Arbeiten die Angehörigen dieser Berufsgruppe in Schulen, können noch weitere Tätigkeiten hinzukommen, wie zum Beispiel die Pausenhofaufsicht oder der Verkauf von Getränken und Speisen an die Schüler. Wie auch bei der Tätigkeit als Hausmeister bzw. Hausmeisterin ist für die Arbeit als Kastellan bzw. Kastellanin keine bestimmte Ausbildung erforderlich. Förderlich ist jedoch eine einschlägige Ausbildung. Auf jeden Fall benötigt der Kastellan oder die Kastellanin handwerkliches Geschick und technische Fertigkeiten.

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