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Lehrer - berufliche Schulen / Lehrerin - berufliche Schulen

Lehrer oder Lehrerinnen an beruflichen Schulen unterscheiden sich von Lehrern und Lehrerinnen an anderen Schulen vor allem dadurch, dass die Lehrkräfte auch berufsbezogenes Wissen vermitteln. Je nach Berufszweig, dem die Schüler angehören, variieren unter den Lehrern und Lehrerinnen der beruflichen Schulen natürlich auch die Fachgebiete. So gibt es zum Beispiel Lehrkräfte für Metall-, Bau- und Elektrotechnik sowie Gestaltungstechnik und grafische Technik. Daneben gibt es natürlich noch sehr viele andere Fächerkombinationen in denen Lehrer und Lehrerinnen beruflicher Schulen ausbilden. Um Lehrer oder Lehrerin für berufliche Schulen zu werden, muss zuerst ein Studium absolviert werden. Dies umfasst in der Regel etwa 9 Semester, jedoch kann die Regelstudienzeit je nach Bundesland und Student bzw. Studentin variieren. Dem Studium schließt sich eine Vorbereitungszeit von 24 Monaten an. Der Student zum Lehrer oder zur Lehrerin für berufliche Schulen hat Vorlesungen in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Informations- und Kommunikationstechnologie im Unterricht besuchen. Dazu kommen Kurse in den entsprechenden gewählten Fächern und Fachrichtungen sowie schulpraktische Studien wie Praktika und Unterrichtsbesuche. Wer ein Studium zum Lehrer oder zur Lehrerin für berufliche Schulen anstrebt, sollte über verschiedene Neigungen verfügen. So sollte natürlich ein Hang zur Pädagogik und zum Umgang mit Menschen bestehen. Daneben ist es sehr wichtig, dass die angehende Lehrkraft für berufliche Schulen kein Problem mit mündlichen Vorträgen vor einer Gruppe von Menschen (Schülern) hat und auch genug Selbstvertrauen besitzt um die Schüler gegebenenfalls zu kritisieren und allgemein zu bewerten. Auch Planungs- und Organisationstalent sind von Bedeutung. Das Aufgabenfeld eines Lehrers oder einer Lehrerin an einer Berufsschule umfasst verschiedene Tätigkeiten. So muss man vor Beginn des Schuljahres Stoffvermittlungspläne nach dem neuesten Stand des jeweiligen Fachbereichs vorbereiten. Dazu gehört auch die Beschaffung notwendiger Werkmittel und Werkzeuge genauso wie das Erstellen von Unterrichtsmaterialien, wie Arbeitsblättern, Folien und ähnlichem. Während des Schuljahres kümmert sich der Lehrer oder die Lehrerin um die Vermittlung des zuvor vorbereiteten Unterrichtsstoffes und der notwendigen berufspraktischen Fähigkeiten. Auch die Beurteilung und Prüfung der Schüler gehört zum Aufgabengebiet der Lehrkraft für berufliche Schulen, wozu auch die Korrektur von Hausarbeiten und Klassenarbeiten gehört. Außerhalb der Schule beschäftigt sich der Lehrer oder die Lehrerin für berufliche Schulen unter anderem mit der Teilnahme an Konferenzen, Dienstbesprechungen, Elternsprechtagen und Sprechstunden oder auch Weiterbildungen. Der Berufsschullehrer oder die Berufsschullehrerin kooperiert auch in regelmäßigen Abständen mit den Ausbildern der Schüler und Schülerinnen. Das Tätigkeitsfeld der Lehrkräfte umfasst auch erzieherische Maßnahmen, wie z. B. die Förderung lernschwacher und hochbegabter Schüler. Des Weiteren versucht der Berufsschullehrer oder die Berufsschullehrerin die Schüler zu verantwortungsbewussten und selbstständigen Persönlichkeiten zu erziehen.

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