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Medizinischer Dokumentar / Medizinische Dokumentarin

Der Medizinische Dokumentar bzw. die Medizinische Dokumentarin kümmert sich in erster Linie um die Akquise, Archivierung und Verarbeitung von Informationen mit Relevanz für Ärzte und Ärztinnen sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Die Datenerfassung und Informationsgewinnung kann hierbei aus den verschiedensten Quellen erfolgen, wie z. B. aus Krankenakten, Arztbriefen oder Fachliteratur in Form von Fachbüchern, Fachmagazinen oder Online-Fachberichten. Arbeitgeber von Medizinischen Dokumentaren bzw. Medizinischen Dokumentarinnen können sowohl Ärzte (private Arztpraxen) oder Krankenhäuser als auch die pharmazeutische oder die chemische Industrie, Forschungsinstitutionen, Labore oder Gesundheitsämter sein. Auch medizinisch orientierte Hochschulen oder Gesundheitsorganisationen können das spätere Arbeitsumfeld des Medizinischen Dokumentars bzw. der Medizinischen Dokumentarin darstellen. Die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentar bzw. zur Medizinischen Dokumentarin erfolgt an Berufsfachschulen und ist eine schulische Ausbildung. Ausbildungsdauer ist in der Regel drei Jahre. Die mittlere Reife wird mindestens als Zugangsqualifikation zur Ausbildung vorausgesetzt, oftmals werden auch Berufserfahrung oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung verlangt. Ein ärztliches Gutachten zur Gewährleistung der körperlich-geistigen Eignung ist ebenfalls vorzuweisen.

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