Reifenmonteure und Reifenmonteurinnen sowie Reifenmacher und Reifenmacherinnen werden vorwiegend in Tankstellen, Autoreparaturwerkstätten, Servicewerkstätten und in Kfz-Instandhaltungsbetrieben eingesetzt. Außerdem arbeiten sie bei Reifenherstellern, bei Betrieben für Gummiverarbeitung, für Vulkanisation und für Reifenrunderneuerung. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Einzelhandelsbetriebe, die Kfz-Wagenteile und Kfz-Zubehör führen oder über eine angeschlossene Werkstatt und einen Reifenhandel verfügen. Auch Zeitarbeitsfirmen kommen als mögliche Arbeitgeber in Betracht. Zudem sind Reifenmonteure und Reifenbauer auch im Personalleasing sowie in Personalvermittlungs- und Beratungsstellen tätig. Um die Tätigkeit eines Reifenmonteurs bzw. einer Reifenmonteurin, sowie eines Reifenmachers bzw. einer Reifenmacherinn auszuüben, ist in der Regel eine Berufsausbildung zum Mechaniker für die Reifen- und Vulkanisationstechnik Voraussetzung. Möglich ist allerdings auch die Ausbildung im Bereich des Kfz-Gewerbes. Zur Ausübung dieser Tätigkeit sind nicht nur entsprechende Fachkenntnisse erforderlich, sondern auch technisches Verständnis, sicheres Auftreten gegenüber Kunden, Beratungskompetenz und gute Kommunikationsfähigkeit. Auch sorgfältige, verantwortungsvolle und eigenständige Arbeitsweise werden vorausgesetzt. Das Tätigkeitsfeld von Reifenmonteuren und Reifenmachern umfasst im Wesentlichen die Fertigung, Produktion, Montage sowie Instandhaltung von Reifen. Sie bearbeiten Reifen mit Hilfe von Vulkanisation und im Bedarfsfall auch durch die Erneuerung von Gummiteilen.