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Techniker - Chemietechnik (Umweltschutz) / Technikerin - Chemietechnik (Umweltschutz)

Beim Beruf des staatlich geprüften Technikers bzw. der Technikerin der Chemietechnik mit dem Schwerpunkt Umweltschutz handelt es sich um eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung an Fachschulen, die in Teilzeitunterricht 4 Jahre und im Vollzeitunterricht 2 Jahre dauert. Zur Ausbildung gehört unter anderem Unterricht in anorganischer, organischer und analytischer Chemie, Mathematik, Physik, Umweltanalytik, aber auch Betriebswirtschaftslehre. Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss werden vorausgesetzt. Staatlich geprüfte Techniker bzw. Technikerinnen der Chemietechnik übernehmen selbstständig und eigenverantwortlich Aufgaben der Entwicklung und Planung von neuen Entsorgungs- und Produktionsverfahren und -anlagen, die eine geringere Umweltbelastung als die herkömmlichen Verfahren verursachen. Sie sorgen dafür, dass Mensch und Umwelt möglichst wenig mit Lärm, Schadstoffen und Rückständen belastet werden. Sie überwachen, planen und koordinieren Betriebsabläufe im Hinblick auf ihre Umweltsicherheit, führen betriebsstatistische Protokolle, entwickeln Konzepte zur Reduzierung von Abwässern, Abgasen, Abfällen und Schadstoffen sowie zur Verringerung des Energieverbrauchs und damit auch zur Einsparung von Kosten. Sie prüfen betriebswirtschaftliche und rechtliche Aspekte und wirken bei der Ausbildung von Laboranten und Laborantinnen mit.

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