Berufsbilder

Trainer / Trainerin

An Wettkämpfen teilnehmende Einzelsportler und -sportlerinnen der Freizeit- und Leistungssparte benötigen oftmals eine/n Trainer/in (auch Sporttrainer/in oder Übungsleiter/in) zur systematischen Verbesserung ihrer Fähigkeiten. Er/sie bereitet die betreute Person auf in der Zukunft liegende sportliche Wettbewerbe verschiedener Art vor und wird in der Regel von einer Institution des "Deutschen Sportbundes", einer Hochschule oder - in seltensten Fällen - einer kommerziell handelnden Organisation beschäftigt. Ein individuell und gezielt aufbereiteter Übungsplan soll es den Sportlern/-innen ermöglichen, ihre Leistung bis zum Wettkampftag schrittweise zu verbessern und neue Kenntnisse theoretischer und praktischer Natur zu erlangen. Die vom Trainer/der Trainerin gestalteten einzelnen Übungseinheiten fördern jeweils verschiedene Teilbereiche wie die Technik oder Ausdauer, im Bedarfsfall bietet er/sie sogar Übungsaufenthalte in dafür vorgesehenen "Lagern" an. Es findet regelmäßig eine Kooperation mit Therapeuten und Ärzten statt. Trainer/innen achten auf den Gesundheitszustand des Sportlers/der Sportlerin und weisen gegebenenfalls auf Veränderungsnotwendigkeiten hin. Jüngere Sportler/innen erhalten von ihnen auch Hinweise über ungerechtfertigte Verhaltensweisen gegenüber anderen Sportlern/-innen. Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld ist die mentale Fürsorge, deren intensivste Ausprägung an Wettbewerbstagen vorherrscht. Nach Abschluss eines Wettkampfs werden die Ergebnisse sowie natürlich Stärken und Schwächen des Teilnehmers analysiert und das erstellte Gesamtkonzept entsprechend an diese Erkenntnisse angepasst. In manchen Fällen rufen Trainer/innen auch selbst zur Teilnahme an von ihnen ins Leben gerufenen Wettkampfveranstaltungen auf und stehen daneben mit Medien und Sportorganisationen in Verbindung. Der Arbeitsort von Trainern/-innen befindet sich neben der Abarbeitung gewisser Büroarbeiten vor allem in Turn- und Mehrzweckhallen, kleineren Übungsräumen beziehungsweise auf - abschnittsweise witterungsbeeinflussten - äußeren Freiflächen. Zur Begleitung des/der Sportlers/-in müssen sie zum Teil bis ins Ausland führende Wege und eventuell auch einige Fremdübernachtungen in Kauf nehmen. Da sie die gelehrten Sportarten selbst beherrschen und diese zu Teilen auch demonstrieren müssen, zählt eine gewisse körperliche Anstrengung zur korrekten Ausübung dieser Tätigkeit. Zudem sind von ihnen sowohl sentimentale Momente mit psychologischen Anforderungen, als auch ausufernde Situationen des Streits zwischen verschiedenen Sportlern/-innen beziehungsweise Mannschaften erfolgreich zu bewältigen; oft ist zusätzlich dazu oftmals nicht nur zeitweise dem enormen Leistungsdruck mittels einer ruhigen, aber dennoch durchsetzungsüberzeugten Art zu begegnen. Trainer/innen richten ihre Arbeitszeiten nach der möglichen zeitlichen Lage von Übungseinheiten und den Terminen sportlicher Veranstaltungen aus. Gerade im Umgang mit Kindern und Jugendlichen betrifft dies im Allgemeinen die Nachmittags-, Abend- sowie Wochenendstunden. Hier können sich die Arbeitszeiten beispielsweise während der Schulferien verschieben. Trainer/innen können sich wahlweise in bestimmten Sportarten spezialisieren oder alternativ beispielsweise als Sportfachmann/-frau, Sportassistent/in oder Sportlehrer/in in Erscheinung treten. Einige von ihnen haben sich auch für die Variante der selbstständigen Berufsausübung entschieden.

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