Der Galvaniseur und die Galvaniseurin (Abwasseraufbereitung) sind dafür zuständig, die Abwasserkontrolle und -aufbereitung des Wassers, das bei Galvanisierungsarbeiten anfällt, zu steuern, zu überwachen und zu kontrollieren sowie zu dokumentieren. Vor allem die Kontrolle der Sammlung und Entgiftung der beim Galvanisieren entstehenden Betriebsabwässer ist entscheidend. Des Weiteren müssen sie die verschiedenen gereinigten Abwässer in entsprechende Abwassersysteme einleiten. Aus diesem Grund wirken der Galvaniseur und die Galvaniseurin effektiv bei der Entsorgung der unterschiedlichen betrieblichen Sonderabfälle mit. Die Ergebnisse ihrer Arbeit müssen sie täglich in ein entsprechendes Betriebstagebuch eintragen, bei diesen handelt es sich um die unterschiedlichsten Analyseergebnisse. Sie dienen der späteren Arbeit und zudem auch der Entscheidungsfindung. Überwiegend kommen Galavaniseure im Bereich Galvanik und Oberflächenveredelung zum Einsatz. Zugang zum Beruf des Galvaniseurs bzw. der Galvaniseurin (Abwasseraufbereitung) ist üblicherweise über eine Ausbildung zum Galvaniseur bzw. zu Galvaniseurin möglich. Daneben werden tiefreichende Kenntnisse in den Bereichen Entgiftung, Sonderabfälle und in den Techniken und Vorschriften zu umweltgerechter Entsorgung erwartet.
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