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Gehalt Gießereiwerker/in

Der Gießereiwerker und die Gießereiwerkerin sind in der Gießereiindustrie tätig. Der Beruf wurde bis 1976 in der ehemaligen DDR ausgebildet. Es handelte sich um eine Facharbeiterausbildung. Hauptaufgaben lagen in der Verarbeitung und Bearbeitung von Metallen wie Aluminium, Stahl und Edelmetallen. Der geübte Umgang mit Schmelzöfen und die Überwachung von Gießereianlagen war für die Erledigung der Arbeitsabläufe notwendig. Die Wartung und die Pflege der Maschinen gehörten ebenfalls zu den Aufgaben. Der Gießereiwerker und die Gießereiwerkerin fertigten Gussteile aus unterschiedlichen Metallen - dazu gehörten Motorenteile, Radnaben, Uhrengehäuse oder Präzisionsteile für den medizinisch-technischen Bereich. Auch die Herstellung von flüssigen Legierungen und die Anfertigung von Gießformen gehörte in ihr Aufgabengebiet. Nach der Fertigung der Gussteile prüften sie diese auf ihre Qualität. Vergleichbare Berufe in der Bundesrepublik Deutschland sind z. B. der Gießereimechaniker und die Gießereimechanikerin; diese gibt es in den Fachrichtungen Handformguss, Druck- und Kokillenguss und Maschinenformguss. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

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