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Gehalt Handschuhmacher/in

Handschuhmacher und Handschuhmacherinnen entwerfen Lederhandschuhe, schneiden das Leder oder Fell zu und bereiten es für die Weiterverarbeitung vor. Das tun sie meist von Hand mit einer Schere ohne die Zuhilfenahme von Maschinen. Dabei müssen sie darauf achten, die wertvollen Materialien nicht zu verschwenden und möglichst wenig Abfall zu produzieren. Anschließend leiten sie die Einzelteile an Näher und Näherinnen weiter, die daraus den Handschuh fertigen. Für die Verarbeitung des Leders oder Felles müssen sie die Eigenarten verschiedener Lederarten bezüglich Festigkeit, Elastizität und Stärke genau kennen und berücksichtigen. Diese Eigenschaften werden durch unterschiedliche Gerbarten und Veredlungsprozesse beeinflusst. Somit müssen Handschuhmacher und Handschuhmacherinnen über fundierte Kenntnisse der Gerb- und Veredelungsmethoden verfügen und genau wissen, wie das Leder durch sie verändert wird. Die Bearbeitung erfolgt durch Schleifen und Strecken des Materials. Arbeit finden Handschuhmacher/-innen in kleinen Handwerksbetrieben oder Großunternehmen der Bekleidungsindustrie sowie in der Schuhherstellung. Der Beruf des Handschuhmachers bzw. der Handschuhmacherin wird seit 2001 nicht mehr ausgebildet.

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