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Gehalt Montierer/in

In einigen Arten technischer und industrieller Gewerbe muss aus angelieferten Einzelkomponenten manuell ein Zwischen- oder auch schon das Endprodukt gefertigt werden. Häufig bestehen diese Tätigkeiten von Montierern/Montiererinnen aus der Gesamtheit zahlreicher Einzelaufbauten, welche abschließend nach einem bestimmten Muster zusammengeführt werden sollen. Die meist schon mit einem Handwerksberuf ankommenden Montierer/innen stehen grundsätzlich in der Pflicht, teils äußerst feine Fertigungen fehlerlos und dennoch in einem angemessenen Zeitrahmen zu erledigen, was gleichsam für Massenwaren wie Haushaltsgeräte, als auch für feingliedrige Instrumente wissenschaftlicher Natur gilt. Bei der eigenverantwortlichen Kontrolle ihrer geleisteten Arbeit sehen die Montierer und Montiererinnen die Endprodukte nochmals nach eventuellen Montagefehlern durch oder übergeben diese an eine eigens hierfür eingerichtete Stelle innerhalb der betrieblichen Montagekette. Die Umgebung von typischen Arbeitsplätzen des Montierers/der Montiererin weist in vielen Fällen potenzielle gesundheitliche Probleme auf, was vor allem bezüglich einer korrekten Lungentätigkeit und einer guten Hörfähigkeit dringend zu beachten ist. Beispielsweise im akustischen Bereich sollte daher ein ausreichender [...weiterlesen]

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Fortsetzung der Berufsbeschreibung
[...]Schutz gegen einfließenden Lärm angewandt beziehungsweise vom Betrieb zur Verfügung gestellt werden. Die gängige Arbeitshaltung wird von einigen Menschen als körperlich anstrengend kritisiert. Je nach Produktportfolio und Umfang des Betriebes können Montierer/innen zum Teil auf gleichbleibende Arbeitszeiten verweisen oder auch variable Schichtzeiten belegen müssen, welche sich insbesondere während saisonaler Auftragsspitzen regelmäßig verlängern können. Eine besondere Ausrichtung findet meist nicht statt, da sich eine Großzahl ihrer Arbeitsorte nur im Speziellen unterscheiden und die entsprechend tätigen Mitarbeiter recht freizügig umgesetzt werden können, ohne dass eine erneute grundlegende Einführung notwendig wäre. Vielerorts können sich Montierer/innen aber erfolgreich im Montagebereich weiterbilden und somit ggf. höher gestellt werden. Beispielgebiete sind die Maschinenbau- und Feinwerktechnik oder die Anerkennung als Meister im industriellen Bereich. Beruflich weniger bis nicht qualifizierte Arbeitskräfte werden als Montiererhelfer/innen eingestellt und vor der eigentlichen Arbeitsaufnahme im Regelfall erst gründlich eingewiesen. In bestimmten Fällen werden sie für allgemeine Tätigkeiten wie Lötarbeiten oder die Lagerverräumung eingesetzt. [nach oben]