Gehaltsvergleich

Werkzeugmacher/in in Lindlar

Die Berufsbezeichnung Werkzeugmacher/in ist veraltet und wurde durch die Bezeichnung Werkzeugmechaniker/in ersetzt. Eine Auswirkung auf die eigentliche Tätigkeit hat dies nicht. Werkzeugmechaniker und Werkzeugmechanikerinnen kümmern sich um die Herstellung von Druck-, Umform-, Stanz- und Spritzgusswerkzeugen. Auch die Produktion von Präge- und Pressformen sowie von chirurgischen Instrumenten und Metall- und Kunststoffteilen gehört zu ihren Aufgaben. Die meisten Angehörigen dieses Berufszweiges arbeiten in Unternehmen, die sich mit dem Werkzeugbau, dem Werkzeugmaschinenbau oder mit der Herstellung medizinischer Geräte (Scheren, Pinzetten, Prothesen) beschäftigen. Dem Beruf des Werkzeugmachers oder respektive der Werkzeugmacherin liegt eine nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannte Ausbildung über 3 ½ Jahre zugrunde. Während der Ausbildung erlangt der oder die Auszubildende je nach Ausbildungsbetrieb spezielle Kenntnisse in mindestens einem Fachbereich. Zur Verfügung stehen hier Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik und Vorrichtungstechnik. Wer den Beruf des Werkzeugmechanikers oder der Werkzeugmechanikerin anstrebt, sollte über vertiefte Kenntnisse in den Fächern Mathematik und Physik verfügen. Auch handwerkliches Geschick ist natürlich von großem Vorteil. Daneben sollte der angehende Werkzeugmechaniker oder die angehende Werkzeugmechanikerin kein Problem mit Präzisionsarbeit und praktischer Arbeit haben. Auch Talent zu systematischem Denken und planvollem Vorgehen ist für die Ausübung dieses Berufes förderlich. Des Weiteren sollte man eine Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen besitzen. Das Berufsbild des Werkzeugmechanikers [...weiterlesen]

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Seit dem 06.03.2008 wurden unserem Gehaltsvergleich bereits 1 Gehaltsdaten für den Beruf Werkzeugmacher/in in Lindlar gemeldet.

  min. € max. € Ø €
Brutto 3.520,83 3.520,83 3.520,83
Netto 2.437,70 2.437,70 2.437,70
Die Gehäter basieren auf 40 Arbeitsstunden pro Woche bei 12 Monatsgehältern.

Folgende Durchschnittsgehälter werden im Umkreis von 100km für den Beruf gezahlt

Ort ca. Entfernung km min. € max. € Ø € (brutto) Einträge
Plettenberg 41,4 1.820,00 5.142,86 3.500,86 39
Velbert 42,2 2.545,83 5.374,79 3.554,60 32
Lüdenscheid 27,6 2.100,00 3.818,75 2.799,48 29
Menden (Sauerland) 54,7 2.000,00 5.484,00 3.649,92 24
Iserlohn 44,8 2.240,00 5.017,54 2.920,34 22
Halver 21,6 2.520,00 3.138,42 2.766,83 21
Hilden 35,6 2.100,00 3.753,75 2.365,51 16
Attendorn 37,8 2.600,00 5.000,00 3.656,97 15
Stolberg (Rheinland) 85,4 2.300,00 3.046,16 2.885,13 14
Essen, Ruhr 54,6 2.708,33 3.783,78 3.138,17 13
[...]oder der Werkzeugmechanikerin umfasst viele verschiedene Tätigkeiten. Durch Drehen, Fräsen, Bohren, Hobeln, Sägen, Schleifen, Erodieren und Feilen per Hand oder mit der Maschine stellen die Angehörigen dieses Berufszweiges Werkzeuge maßgenau her und / oder bearbeiten diese. Dazu gehört auch die Einrichtung und Bedienung der Werkzeugmaschinen sowie das Erstellen und Verbessern von Maschinenprogrammen. Einzelne Teile von Werkzeugen und Instrumenten müssen von den Werkzeugmechanikern und Werkzeugmechanikerinnen durch verschiedene Techniken (z. B. Löten, Nieten, Kleben) verbunden werden. Dies ist auch mit der Ausrichtung und der Einpassung der Werkstücke verbunden, welche durch Polieren, Feilen und Touchieren erreicht werden. Nach Herstellung der Werkzeuge führt der Werkzeugmechaniker oder die Werkzeugmechanikerin eine Qualitätskontrolle durch und erstellt dazu Prüfprotokolle in welchen Maßgenauigkeit, Härte und Oberflächenbeschaffenheit vermerkt werden. Fällt die Qualitätskontrolle nicht zufriedenstellend aus, nimmt der Werkzeugmechaniker oder respektive die Werkzeugmechanikerin Nachbesserungsarbeiten vor. Oftmals werden hergestellte Werkzeuge von den Mechanikern und Mechanikerinnen auch beim Kunden installiert und in Betrieb genommen. Die Einweisung des Personals gehört häufig ebenfalls zum Aufgabengebiet. Doch Werkzeugmechaniker und Werkzeugmechanikerinnen kümmern sich nicht nur um die Erstellung neuer Werkzeuge, sondern warten auch bereits bestehende Werkzeuge oder setzen sie wieder in Stand. Des Weiteren gehört die Planung und Vorbereitung von Arbeitsaufgaben zum Aufgabengebiet der Werkzeugmechaniker und Werkzeugmechanikerinnen. [nach oben]

Infos über Lindlar

Der Ort und die gleichnamige Gemeinde Lindlar befinden sich nur wenige Kilometer entfernt von der Großstadt Köln. Zudem sind sie ein Teil des Oberbergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen. In erster Linie lebt der Ort von der Landwirtschaft und so handelt es sich hierbei einmal mehr um den wichtigsten Wirtschaftszweig. Neben der Landwirtschaft haben sich kleinere Unternehmen der typischen lokalen Wirtschaft etablieren können. Jedoch bieten diese nur wenige Arbeitsplätze. Bei den Unternehmen handelt es sich überwiegend um Dienstleistungs- und nicht zuletzt auch Handwerksbetriebe. In den letzten Jahren arbeitete man fieberhaft an dem Ausbau der Infrastruktur und so verfügt Lindlar mittlerweile über eine optimale Anbindung an den Nah- und Fernverkehr.

Stellenangebote in Lindlar

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