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Abgeltungssteuer

Früher war die

Abgeltungssteuer

unter dem Begriff Kapitalertragsteuer bekannt. Kapitalerträge zählen als Gewinn bei Geldanlagen. Das sind zum Beispiel Kursgewinne beim Aktienverkauf, Zinsen auf Sparkonten oder Aktiendividenden. Diese Gewinne müssen versteuert werden. Seit 2009 muss dafür die

Abgeltungssteuer

, früher Kapitalertragssteuer, gezahlt werden. Diese

Abgeltungssteuer

wird direkt eingezogen und an die Finanzämter abgeführt.
Für Singles gilt ein

Freibetrag

von 801 Euro, der nicht versteuert werden muss. Bei Verheirateten liegt der Betrag bei 1.602 Euro. Diese

Freibeträge

können jedoch beim Geldinstitut durch einen Freistellungsauftrag beantragt werden. Dieser Freistellungsantrag gilt für die kontoführende Bank, kann jedoch auch auf mehrere Banken verteilt werden, ohne dass der Pauschbetrag überschritten werden darf. Diese

Abgeltungssteuer

gilt für jeden Bürger, sofern dieser den Pauschbetrag überschritten hat.


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