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Abschlussprüfung

Die Dauer der

Ausbildung

in Deutschland kann - je nach Beruf - zwischen zwei und dreieinhalb Jahren variieren. So ist am Besten gewährleistet, dass Sie genügend Zeit haben, berufliche Kenntnisse zu erlangen und zu vertiefen. Im dualen Bildungssystem wird hierzulande ebensoviel Wert auf eine praktische wie auf eine theoretische

Ausbildung

gelegt. Das bedeutet, dass Sie neben der aktiven Mitarbeit im Ausbildungsbetrieb regelmäßig die Berufsschule besuchen müssen.

Allerdings besteht die Möglichkeit, sich bei sehr guten Leistungen oder bei einer entsprechenden schulischen Vorbildung vorzeitig zum Ablegen der Abschlussprüfung anzumelden. Zu den Antragsunterlagen für die Anmeldung zur Abschlussprüfung gehören ein schriftliches Ausbildungszeugnis, ein gut geführtes Berichtsheft, das den Verlauf der

Ausbildung

deutlich macht, Zeugnisse der Berufsschule sowie ein ausgefülltes Antragsformular. Der Antrag auf berufliche Abschlussprüfung muss sowohl vom Auszubildenden als auch vom Ausbildenden unterschrieben werden.

Als „Ausbildender“ wird der Betrieb bezeichnet, in dem man den Beruf erlernt hat, und vertreten wird der Ausbildende durch den Ausbilder. Letzterer ist tatsächlich für Ihre

Ausbildung

verantwortlich. Die Abschlussprüfung für die

Berufsausbildung

ist in einer Prüfungsordnung genau festgelegt und geregelt. Die für die jeweiligen Berufe zuständigen Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern beauftragen Prüfungskommissionen damit, die Prüfungen ordnungsgemäß entsprechend der Prüfungsordnung durchzuführen bzw. abzunehmen. Die Abschlussprüfung muss von Ihnen sowohl schriftlich als auch mündlich abgelegt werden. In einigen handwerklichen Berufen kann auch eine handwerkliche Prüfungsarbeit verlangt werden. Bei erfolgreichem Abschluss, erhalten die Azubis entweder einen Gesellenbrief oder einen Kaufmannsgehilfenbrief.


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