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Arbeitslosengeld II

Seit dem 1. Januar 2005 wird das Arbeitslosengeld II (auch Sozialgeld genannt) gezahlt. Dieses soll erwerbsfähigen Personen dazu dienen, dass diese ihren Lebensunterhalt absichern können. Mit dem Arbeitslosengeld II wurde die bisherige Arbeitslosenhilfe abgelöst. Gleichzeitig wurde die

Sozialhilfe

in diese Leistung integriert.

 

Ein weiteres Anliegen dieser Regelungen liegt darin, dass eine schnellere Vermittlung auf offene Stellen erfolgen soll. Insbesondere gilt dies für erwerbsfähige Hilfsbedürftige, die

Arbeit

suchen. Gerade in der

Sozialhilfe

sind viele Menschen weit mehr als ein Jahr arbeitslos.

 

Wer die Vollendung des 65. Lebensjahres noch nicht erreicht hat und dazu erwerbsfähig ist, hat Anspruch auf die Zahlung zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Doch dazu müssen diese Personen hilfebedürftig sein, sowie ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Als hilfebedürftig gelten die Personen, denen es nicht möglich ist, ihren Unterhalt zum Leben mit eigenen Kräften und Mitteln sicherzustellen.

 

Erwerbsfähigen Hilfebedürftigen kann es zugemutet werden, jede

Arbeit

anzunehmen. Dabei kommt es darauf an, dass er körperlich, seelisch und geistig für eine Tätigkeit geeignet erscheint. Besteht für eine Person ein

Arbeitsverhältnis

aus dem er nur ein unzureichendes

Einkommen

erzielt, so kann er einen ergänzenden Anspruch auf Unterstützung zum Lebensunterhalt geltend machen. Sollten erwerbsfähige Hilfebedürftige eine zumutbare

Arbeit

ablehnen, kann dies sogar zu einem Wegfall des Anspruches auf Zahlung des Arbeitslosengeldes II führen. Für die Durchführung der Aufgaben in Zusammenhang mit der Grundsicherung ist die Agentur für

Arbeit

zuständig.



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