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Arbeitszeitmodelle

Ein Arbeitszeitmodell legt fest, wann und wo ein Mitarbeiter seine

Arbeit

verrichten muss. Die nachfolgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, den immer wieder entstehen neue Formen der Zusammenarbeit.

  • Vollzeit: Die Arbeitszeit ist normalerweise von Montag bis Freitag, jeweils zwischen sieben und acht Stunden.
  • Teilzeit

    : Die Arbeitszeit ist geringer, oft wird nur an einigen Wochentagen gearbeitet.
  • Gleitzeit: Hier gibt es keine festen Vorgaben, sondern nur eine Kernarbeitszeit, an denen der Mitarbeiter anwesend sein muss. Das sind oft nur wenige Stunden. Die restliche Zeit kann der

    Arbeitnehmer

    einteilen, wie er möchte.
  • Schichtarbeit

    : Hier arbeiten die Angestellten in mehreren Schichten, beispielsweise in der Frühschicht von 6 Uhr bis 14 Uhr, in der Spätschicht von 14 Uhr bis 22 Uhr und in der Nachtschicht von 22 Uhr bis 6 Uhr.
  • Vertrauensarbeitszeit: Die Arbeitszeit wird zwar nicht kontrolliert, trotzdem muss die Zeit erfasst werden.
  • Verschiedene Arbeitszeitkonten: Wer mehr arbeitet, bekommt diese Stunden gutgeschrieben, die er dann in freie Stunden/Tage oder in Geld eintauschen kann. Die Konten können in einigen Firmen auch dafür genutzt werden, um früher in

    Rente

    zu gehen oder sich eine längere Auszeit zu gönnen (

    Sabbatjahr

    ).
  • Verschiedene Flexmodelle: Dabei ist die Arbeitszeit nicht festgelegt. Sind gerade viele Aufträge zu bearbeiten, ist die Arbeitszeit länger, bei weniger

    Arbeit

    entsprechend kürzer. Manche Chefs bieten Arbeitnehmern ein Stundenkontingent an. Während dieser Zeit müssen Sie auf Abruf verfügbar sein. Dies nennt sich kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit (KAPOVAZ) oder einfach "Mitarbeiter auf Abruf".
  • Home Office

    : Der Mitarbeiter erledigt seine Arbeiten ganz oder teilweise von zu Hause aus.


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