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Aushilfsjob

Unter einem

Aushilfsjob

versteht man alle Arten von Tätigkeiten, die nur punktuell bzw. zwar wiederkehrend ausgeübt werden, die aber nicht unbedingt an vollen 40 Stunden pro Woche erledigt werden müssen. Ein klassischer

Aushilfsjob

ist zum Beispiel ein Marktverkäuferjob, bei dem eine Aushilfe für mehrere Stunden an einem Stand ausladen und verkaufen hilft. Solch ein

Job

kann sich als Sprungbrett in eine Branche oder ein Geschäft bzw. jede Art von Betrieb erweisen.

Solche Tätigkeiten werden sowohl ohne als auch mit Vertrag ausgeübt. Der große Vorteil besteht darin, dass man sich eine Branche erst einmal stundenweise oder für wenige Wochen, zum Beispiel im Sommer, ansehen kann, um sich dadurch klar zu werden, ob man die Tätigkeit interessant findet bzw. sie später dauerhaft ausüben möchte. Anders als bei einem Praktikum, bei dem man über Monate gebunden ist und in Vollzeit eingesetzt wird, kann ein

Aushilfsjob

das Studium bzw. die

Ausbildung

gut ergänzen und finanzieren helfen oder zur Überbrückung einer Phase dienen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man trägt als Aushilfe kaum Verantwortung, ist weisungsgebunden, dem Teamleiter oder Chef unterstellt, muss also keine Entscheidungen selber treffen und bleibt mental immer ein wenig außen vor. Dennoch schließt es sich nicht aus, dass man sich in der Firma über die Zeit sozusagen hoch arbeitet, sich unersetzlich macht und so eine Festanstellung erwirbt. Generell kann man sagen, dass ein

Aushilfsjob

so etwas wie eine 'Berufstätigkeit light' darstellt.


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