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Beitragsbemessungsgrenze

Die Beiträge zu den Sozialversicherungen (

Krankenversicherung

,

Rentenversicherung

,

Arbeitslosenversicherung

) werden in Deutschland prozentual vom

Bruttolohn

berechnet und direkt vom Arbeitgeber an die jeweilige Träger überwiesen. Unter der Beitragsbemessungsgrenze versteht man in diesem Zusammenhang die jeweilige Gehaltsgrenze, bis zu der Beiträge zu den Sozialversicherungen berechnet werden.

Übersteigt Ihr

Einkommen

die Beitragsbemessungsgrenze, steigen die Beiträge nicht mehr weiter an, sie bleiben also konstant. Hierdurch zahlen Sie prozentual sogar weniger in die Sozialversicherungen ein als andere

Arbeitnehmer

. Die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze wird von der Bundesregierung jährlich festgelegt. Sie orientiert sich an den durchschnittlichen Verdienststeigerungen der Arbeiter und Angestellten in Deutschland.

Ob Sie mit Ihrem

Verdienst

die Beitragsbemessungsgrenze erreichen, können Sie in den aktuellen Veröffentlichungen hierzu lesen. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt zum Beispiel bei der

Rentenversicherung

im Jahr 2008 bei 5.300 Euro pro Monat für

Arbeitnehmer

in den westlichen Bundesländern, ostdeutsche

Arbeitnehmer

erreichen die Beitragsbemessungsgrenze bereits ab einem Bruttoentgelt von 4.500 Euro. Diese Beitragsbemessungsgrenze gilt für die

Arbeitslosenversicherung

analog. Der Unterschied in Ost und West gilt bereits seit der Wiedervereinigung und bleibt wohl auch weiter bestehen, da die durchschnittlichen

Einkommen

in den ostdeutschen Bundesländern deutlich niedriger sind.

Als Versicherter der Gesetzlichen

Krankenversicherung

erreichen Sie die Beitragsbemessungsgrenze, unabhängig davon, in welchem Bundesland sie arbeiten, ab einem monatlichen

Einkommen

von 3.600 Euro. Zu beachten ist hierbei, dass die Beitragsbemessungsgrenze sowie die

Pflichtversicherungsgrenze

nicht identisch sind. Letztere bezeichnet die Möglichkeit, ab einem bestimmten

Einkommen

auf die gesetzliche Krankenkasse zu verzichten und in eine private Krankenkasse zu wechseln. Aufgrund von Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Krankenkassen liegt die

Pflichtversicherungsgrenze

derzeit höher als die Beitragsbemessungsgrenze.


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