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Betriebliche Altersvorsorge

Die Altersvorsorge ist heute ein wichtiges Thema, denn viele Menschen müssen im Alter mit einer

Versorgungslücke

rechnen. Eine gute Möglichkeit, diese Lücke zu schließen, ist die betriebliche Altersvorsorge. Viele Arbeitgeber bieten ihren Arbeitnehmern mittlerweile eine betriebliche Altersvorsorge an, die auf unterschiedliche Weise abgeschlossen werden kann. Ob Ihr Arbeitgeber die betriebliche Altersvorsorge anbietet, können Sie direkt beim Arbeitgeber erfragen oder aber im

Tarifvertrag

nachlesen.

Eine Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge ist die

Direktzusage

. Hierbei verpflichtet sich Ihr Arbeitgeber, Ihnen im Alter eine bestimmte Rentenzahlung zu leisten. Es besteht jedoch das Risiko, dass der Arbeitgeber bis zu Ihrem Rentenalter Insolvenz anmelden könnte. Weiterhin kann die betriebliche Altersvorsorge aber auch über eine

Pensionskasse

oder einen

Pensionsfonds

erfolgen. Dieser gewährt grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf die Zahlung der

Rente

. Sowohl bei der

Direktzusage

als auch bei der

Pensionskasse

sowie dem

Pensionsfonds

wird sich der Arbeitgeber an der privaten Altersvorsorge der

Arbeitnehmer

beteiligen. Oftmals besteht für Sie als

Arbeitnehmer

aber die Möglichkeit, weitere Einzahlungen zu leisten, um Ihre Rentenlücke wirklich schließen zu können.
Die Form der betrieblichen Altersvorsorge, die am weitesten verbreitet ist, ist jedoch die

Direktversicherung

. Bei dieser

Direktversicherung

wird vom Arbeitgeber entweder eine Lebens- oder

Rentenversicherung

auf Ihren Namen abgeschlossen. Sie sind somit der aus dem Vertrag Berechtigte und erhalten im Alter dann die Ihnen zustehenden Rentenzahlungen. Sollten Sie während der Vertragslaufzeit versterben, steht das eingezahlte Geld natürlich Ihren Hinterbliebenen zu. In vielen Fällen wird die

Direktversicherung

von den Arbeitnehmern selbst finanziert. Bei größeren Konzernen hingegen wird oftmals eine Zuzahlung vom Arbeitgeber gewährt. Für alle Direktversicherungen, die nach dem 01.01.2005 abgeschlossen worden sind, gilt § 3 Nr. 63 EStG. Hiernach gilt die

Steuer

- und Sozialversicherungsfreiheit von Beiträgen bis zu 4 % der

Beitragsbemessungsgrenze

in der gesetzlichen

Rentenversicherung

. Der zusätzliche - steuerlich geförderte - Festbetrag von jährlich 1.800 € unterliegt hingegen der Sozialversicherungspflicht.




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