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Betriebsveranstaltung

Mittelständische Unternehmen, aber auch kleinere Betriebe, belohnen ihre Mitarbeiter gerne auch mal mit einer

Betriebsveranstaltung

als Bonus für gute Leistungen und Firmentreue. Das kann ein Firmenjubiläum, ein Sommerfest oder die beliebte Weihnachtsfeier sein.

Betriebsveranstaltungen

müssen nicht in jedem Fall den ganzen Betriebes einschließen. Es können auch Einzelveranstaltungen der jeweiligen Abteilungen sein, soweit dies nicht als Bevorzugung den anderen Arbeitnehmern gegenüber gilt. Betriebsfeiern des gesamten Betriebes müssen allen Mitarbeitern zugänglich sein und dürfen nicht länger als einen Tag ohne Übernachtung dauern.

Durchgeführt und steuerlich absetzbar können

Betriebsveranstaltungen

zweimal im Jahr stattfinden. Um eine

Betriebsveranstaltung

steuerlich als Veranstaltung abzusetzen, müssen folgende Richtlinien des Finanzamtes befolgt werden: Anzahl Teilnehmer, Dauer der Veranstaltung, Art und Höhe der Ausgaben, Geschenke und als Nachweis eine Teilnehmerliste, am besten von jedem Teilnehmer unterschrieben.

Abgesetzt werden können steuerlich: Alle Speisen, Getränke, Rauchwaren, Gebäck und Süßwaren. Findet die

Betriebsveranstaltung

außer Haus statt, können die Raumkosten, Fahrtkosten, Musik und eventuelle Eintrittsgelder steuerlich geltend gemacht werden. Bis zu einer Ausgabe von 110 Euro pro Mitarbeiter ist diese steuerfrei.

Führt die

Betriebsveranstaltung

zu einer Kostenerhöhung, welche außerhalb der steuerlich absetzbaren Besteuerung liegt, wird die Betriebsfeier als nicht übliche

Betriebsveranstaltung

eingestuft. Damit werden den Mitarbeitern alle Mehrkosten, die mit der Veranstaltung in einem direkten Verhältnis stehen, als Arbeitslohn angerechnet, worauf diese die daraus entstehenden

Steuern

und

Sozialabgaben

zu tragen hätten.


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