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Dienstwagen

Das Ziel eines jeden Angestellten ist es, eine Position zu erreichen, die einen Dienstwagen zur Folge hat. Wer bei einer Firma mit Fuhrpark arbeitet, kann bei bestimmten Vorraussetzungen ebenfalls einen Dienstwagen erhalten, auch wenn die Position im Unternehmen diese nicht vorsieht. Bestes Beispiel sind hier Monteure, die in einem gewissen Gebiet auf Montage sind. Oftmals ist es so, dass ein Dienstwagen auf einem Firmenleasing basiert. Der Mitarbeiter muss für seinen Wagen eine feste Summe hinzu zahlen. Allerdings lassen sich mit großen Firmenleasings bessere Konditionen, als für Privatiers aushandeln.

In höheren Positionen ist ein gänzlich kostenloser Wagen keine Seltenheit. Wer auch nun einen Dienstwagen erhält, ist bei der Nutzungsfrage unerheblich. Viele Fahrzeuge dürfen nämlich nur für Dienstfahrten genutzt werden. Die Anfahrt zu dem Auftrag von zu Hause aus, und die folgende Rückkehr, ist allerdings immer mit inbegriffen. Je nach Firma und Konditionen, können Fahrzeuge auch privat genutzt werden. Nicht selten sind diese Freifahrten mit einer Kilometerbeschränkung belegt oder nur auf Deutschland begrenzt.

Sämtliche Bedingungen des Rahmenvertrags sollten vom Dienstwagenbesitzer genau studiert werden. Es wird wohl kaum unterschiedlichere Auslegungen bei der Dienstwagenregelung geben. Jede Firma ist hier eigen und kann in großem Maße, die Auflagen selbst bestimmen. Da in vielen Fällen eine Zuzahlung geleistet werden muss, sollte sich der Dienstwagenfahrer die Konditionen über die Haltedauer genau durchrechnen. Bei schlechten Firmenkonditionen kann ein Privatleasing oder eine Neuanschaffung durchaus günstiger sein. Vergleichen lohnt sich in jedem Fall. Ein großer Vorteil des Dienstwagens ist aber das Komplettpaket. Reparaturen, Inspektionen, Verschleißteile, Versicherung und

Steuern

werden entweder von der Firma komplett bezahlt oder sind in der Zuzahlung schon inbegriffen.


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