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Elterngeld Plus

Hat eine Familie Zuwachs bekommen, müssen Eltern viel Zeit für die Betreuung ihres Kindes einplanen. Als Ausgleich für die finanziellen Einbußen des Elternjahres können die Eltern

Elterngeld

beantragen. Besondere Vorteile ergeben sich beim

Elterngeld

Plus. Der Bezug lohnt sich dann, wenn die Eltern sich noch während des Betreuungszeitraumes dazu entschließen, wieder in

Teilzeit

zu arbeiten. Es ist aber nicht zwingend erforderlich, dass die Antragsteller einer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Wer sich für das

Elterngeld

Plus entscheidet, wählt statt einem Monat Basiselterngeld, zwei Monate

Elterngeld

Plus. Der gesamte Bezugszeitraum erhöht sich hierdurch auf 24 Monate. Damit können die Eltern ihrem Kind eine längerfristige Betreuung gewährleisten, ohne dass finanzielle Einbußen hingenommen werden müssen.

Die Höhe für das

Elterngeld

Plus bemisst sich nach dem Elterngeldsatz. Dieser erhöht sich, wenn die Eltern während des Betreuungszeitraums eine Beschäftigung in

Teilzeit

antreten. Bestenfalls ist das

Elterngeld

Plus mit dem

Einkommen

aus der Teilzeitbeschäftigung ebenso hoch wie das Basiselterngeld.

Um

Elterngeld

Plus beziehen zu können, müssen die Eltern die gleichen Bedingungen erfüllen wie bei der Antragstellung für das Basiskindergeld. Das

Elterngeld

Plus wird bei der für die Eltern zuständigen Elterngeldstelle beantragt.   

Rechtlich ist es möglich, dass die Eltern zunächst Basiskindergeld beziehen und sich später für einen Wechsel zum

Elterngeld

Plus entscheiden. Ob dieser Schritt im individuellen Fall Vorteile bringt und zu welchem Zeitpunkt dieser stattfinden sollte, hängt von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab. Alternativ ist es z. B. möglich, dass die Eltern in den ersten Lebensmonaten des Kindes

Elterngeld

beziehen und dann einen Antrag auf

Elterngeld

Plus stellen.


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