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Fünftelregelung

Die Fünftelregelung ist eine Möglichkeit für den

Arbeitnehmer

, im Zusammenhang mit der Zahlung einer

Abfindung

, für den Verlust des Arbeitsplatzes so viel Geld wie möglich zu behalten. Denn bei jeder

Abfindung

greift das

Finanzamt

ordentlich zu. Die

Abfindung

muss versteuert werden. Die Steuerlast dafür wurde in den letzten Jahren erhöht, das so genannte Halbeinkünfteverfahren wurde schon vor einiger Zeit abgeschafft.

Mithilfe der Fünftelregelung ist es möglich, einen steuerfreien Bonus zu bekommen.

Abfindungen

gehören zu den außerordentlichen Einkünften, der Arbeitgeber ist bereits bei der Auszahlung der

Abfindung

verpflichtet, die darauf anfallenden

Steuern

einzubehalten.Bei der Fünftelregelung rechnet der Arbeitgeber so, als würde der

Arbeitnehmer

über einen Zeitraum von fünf Jahren jeweils ein Fünftel der

Abfindung

erhalten. Dadurch erhalten die

Arbeitnehmer

einen steuerlichen Vorteil, der durch die Zahlung der

Abfindung

zu einer Abschwächung des Progressionseffektes führt.

Gerade für

Arbeitnehmer

, die ohne die

Abfindung

nur ein

Einkommen

beziehen, das steuerlich gering belastet ist, kann die

Abfindung

zu überhöhten Steuerlasten führen. Dann wird die Fünftelregelung zum Steuervorteil. Für Arbeiter und Angestellte, die ohnehin ein hohes

Gehalt

bezogen haben, bringt die Fünftelreglung hingegen keinen Vorteil, weil sie auch so dem so genannten Spitzensteuersatz unterlagen. Das trifft schon zu, wenn das zu versteuernde

Einkommen

bei einem alleinstehenden

Arbeitnehmer

mehr als 51.151 Euro im Jahr beträgt. Die Fünftelregelung darf nur angewendet werden, wenn die

Abfindung

komplett in einem Steuerjahr zur Auszahlung kommt und der

Arbeitnehmer

mit der Zahlung der

Abfindung

mehr verdient, als er verdienen würde, wenn das

Arbeitsverhältnis

fortgesetzt werden würde. Im Steuerrecht wird das Zusammenballung von Einkünften genannt.


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