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Fürsorgepflicht

Der Arbeitgeber ist bei der

Fürsorgepflicht

dazu verpflichtet, das Leben und die Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Das beste Beispiel sind Arbeiten beim Bau. Hier muss der Arbeitgeber dafür Sorge tragen, dass eine Baustelle gegen Unfälle abgesichert ist.

Die

Fürsorgepflicht

gilt aber auch bei einem Beamtenverhältnis. Der Dienstherr ist hier ebenfalls verpflichtet, für das Wohl der Beamten und deren Familien zu sorgen. Das gilt auch nach Beendigung des Dienstverhältnisses. Der Arbeitgeber darf seine

Fürsorgepflicht

nicht ausgrenzen, auch nicht in einem

Arbeitsvertrag

. Ist ein

Arbeitnehmer

besonders schutzbedürftig, so kommt es zu einer gesteigerten

Fürsorgepflicht

.

Zu beachten sind bei der

Fürsorgepflicht

auch die rechtlichen Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes. Dazu gehören auch die regelmäßigen arbeitsmedizinischen Untersuchungen. Hält ein Arbeitgeber die Pflichten zur Fürsorge der

Arbeitnehmer

nicht ein, kann das Konsequenzen in Form von Arbeitsverweigerungen oder fristlosen Kündigungen nach sich ziehen.


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