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Gehaltserhöhung

Beim Eintritt in eine neue Firma sind vor allem junge Menschen mit ihren Gehaltsforderungen sehr nachgiebig. Sie freuen sich über die Anstellung, das

Gehalt

ist erst einmal nebensächlich. Doch bereits nach wenigen Jahren machen sich viele

Arbeitnehmer

Gedanken über eine Gehaltserhöhung. Dies ist auch gerechtfertigt, denn die Erfahrung und somit auch die Arbeitsleistung sind seit der Einstellung gestiegen. Es ist daher durchaus legitim, den Chef nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. In jedem Fall sollten

Arbeitnehmer

um einen Termin beim Chef bitten, um die Gehaltserhöhung zu besprechen.

Wer diese Frage kurz vor einer Sitzung oder direkt nach einem Meeting stellt, handelt sich schnell eine Absage ein, denn der Chef ist hierauf überhaupt nicht vorbereitet. Für das

Gehaltsgespräch

an sich ist es dann notwendig, sich gut vorzubereiten. Zuerst sollte vor allem die Frage geklärt werden, welches

Gehalt

in der Firma in vergleichbaren Positionen gezahlt wird. Ein

Gehaltscheck

, wie er nun auch im Internet zu finden ist, gibt Auskunft. Wichtig ist, dass ein solcher

Gehaltscheck

Informationen über die Stellung, die Berufserfahrung sowie den Abschluss enthält.

Vielfach wird eine Gehaltserhöhung vom Chef erst einmal abgelehnt, denn er möchte natürlich möglichst geringe Lohnkosten haben. Daher wird er eventuell Kritik an der

Arbeit

anbringen. Auch hierauf sollte sich der

Arbeitnehmer

vorbereiten und Leistungen sowie ggf. Abschlüsse der vergangenen Wochen und Monate vorweisen können. Oftmals ist es in den Jahresgesprächen, die in vielen Firmen durchgeführt werden, möglich, die Gehaltserhöhung anzusprechen. In der Regel ist es in größere Konzernen schwer möglich, eigene Gehaltsvorstellungen durchsetzen zu können, vor allem dann, wenn das Unternehmen an den

Tarifvertrag

gebunden ist. Bei kleineren Unternehmen hingegen kann die Gehaltserhöhung direkt mit dem Inhaber verhandelt werden, der die Leistung des Einzelnen für das Unternehmen weitaus besser einschätzen kann und somit auch belohnt.


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