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Jobticket

Durch den Wegfall der

Pendlerpauschale

ab dem ersten Kilometer, werden

Arbeitnehmer

noch mehr zur Kasse gebeten. Da ist ein Jobticket, das der Arbeitgeber bezahlt, eine willkommene Entlastung. Je nach Wohnort bietet das Jobticket unterschiedliche Varianten. Menschen die im Stadtgebiet leben, werden eine komplette Fahrkarte für das Stadtgebiet erhalten.

Arbeitnehmer

die von außerhalb kommen, werden entweder nur die direkte Verbindung bezahlt bekommen, oder ebenfalls nur eine Fahrkarte für das Gebiet der Arbeitstelle erhalten. Ein benötigter Zuschlag, muss selbst getragen werden.

Hier unterscheiden sich aber die Arten des

Jobtickets

nach Arbeitgeber. Mitarbeiter von öffentlichen Ämtern, werden meist ein Jobticket erhalten, was durch Förderungen der Stadt mitgetragen wird. Eine geringe Zuzahlung wird vom

Lohn

abgezogen. Firmen, die eine Monatskarte zur Verfügung stellen, zahlen diesen Betrag auf das

Bruttogehalt

oben drauf. Leider sieht der Steuerzahler zwar den Betrag auf seinem Gehaltszettel, sieht diesen aber nicht in vollem Umfang auf seinem Konto. Die

Steuer

sorgt dafür, dass das Jobticket versteuert werden muss. Wäre dies nicht der Fall, dann gebe es einen geldwerten Vorteil für den Steuerzahler.

Beim Jahresausgleich kann sich der Steuerzahler das Geld aber wieder zurück holen. Die Kosten sind als

Werbungskosten

absetzbar und damit nicht verloren. Damit man die Ausgaben belegen kann, müssen sämtliche Nachweise und Quittungen aufbewahrt werden. Sollte das

Finanzamt

die Belege zur Prüfung einfordern, sollten diese auch lückenlos belegbar sein. Bei der Nutzung des privaten PKW's und gleichzeitigem Erhalt der Jobticketprämie, wird der Arbeitgeber nichts haben, jedoch wird sich das

Finanzamt

bei möglicher Prüfung schnell melden. Interessant wird die Regelung des

Jobtickets

, bei einer neuen Regelung der

Pendlerpauschale

. Es könnte sein, dass sich der Staat die entgangenen Gelder, nun über solch ein Ticket holen möchte.


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