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Jobtickets

Wenn Ihr Wohnort nahe an Ihrer Arbeitsstelle liegt und sie diese zu Fuß erreichen können, brauchen Sie sich um die hohen Benzinkosten keine Gedanken machen. Müssen Sie jedoch einen mitunter langen Weg in Kauf nehmen, kommen schon mal Überlegungen auf, das Auto stehen zu lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.

Da es nachgewiesen ist, dass

Arbeitnehmer

, die ihren Weg zur

Arbeit

mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, in aller Regel ausgeruhter sind und zudem auch ein Aspekt zum Umweltschutz an den Tag tritt, haben sich viele Unternehmen entschlossen, ihren Mitarbeitern Jobtickets für den Personennahverkehr anzubieten. So schließt der Arbeitgeber mit einem örtlichen Verkehrsbetrieb einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel, für die Mitarbeiter Monats- oder Jahreskarten zu erwerben. Meist erhalten die Unternehmen die Jobtickets zu besonders günstigen Konditionen. Allerdings müssen die Arbeitgeber eine gewisse Mindestzahl an Abnehmern für die Jobtickets vorweisen können, um in den Genuss der günstigen Konditionen zu kommen, sodass das Vorhaben von Jobtickets gerade bei Unternehmen, die

Zeitarbeiter

oder Außendienstler beschäftigen, oft scheitert.

Steuerlich gelten Jobtickets als

Sachbezug

, der dann steuerfrei ist, wenn der aus den Jobtickets für den

Arbeitnehmer

zu erzielende Vorteil 44 € im Monat nicht übersteigt. Ist er höher, muss nicht die Differenz zu 44 €, sondern der gesamte

Sachbezug

versteuert werden. Altenrativ können Jobtickets aber auch mit 15 % pauschal versteuert werden. Das geht aber nur, wenn der Zuschuss nicht höher ist als die Beträge, die als

Werbungskosten

geltend gemacht werden können. Zu erwähnen sei noch, dass Jobtickets nicht unter die seit dem 01. Januar 2007 gültige Regelung zur Entfernungspauschale fallen.


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