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Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag ist eine steuerliche Größe, die gesetzlich mit der Zahlung des Kindergeldes verbunden ist. Ähnlich wie bei den Erwachsenen die Anspruch auf ein steuerfreies

Existenzminimum

haben, wird auch das

Einkommen

der Eltern in Höhe des Mindestbedarfs, den ein Kind hat, steuerlich freigestellt. Für jedes Kind beträgt dieser Kinderfreibetrag derzeit 5.808 Euro. Das ist der Mindestbedarf eines Kindes für Unterhalt, die Erziehung und

Ausbildung

.

Der Kinderfreibetrag wird aber nicht bei der monatlichen Steuerlast der Eltern berücksichtigt. Eltern mit Kindern zahlen die gleichen

Steuern

, wie Ehepaare, die keine Kinder haben. Anstelle dessen bekommen die Eltern das staatliche

Kindergeld

ausgezahlt, was nichts anderes als die steuerliche Freistellung des kindlichen Existenzminimums darstellt.

Bei der Veranlagung zur Einkommenssteuer nach Ablauf eines Kalenderjahres prüft das

Finanzamt

automatisch, was für die Eltern besser ist,

Kindergeld

oder Kinderfreibetrag. Gerade bei Besserverdienenden Eltern kann es sinnvoll sein, den Kinderfreibetrag anzusetzen. Dennoch sollten Eltern immer das

Kindergeld

beantragen und zahlen lassen, weil das

Finanzamt

dieses von Kinderfreibetrag abzieht, auch wenn die Eltern es nicht in Anspruch genommen haben. In der Regel erfolgt durch die Zahlung des Kindergeldes eine ausreichende steuerliche Freistellung. Gerade in Familien, wo die Eltern weniger

Geld verdienen

, werden sie durch die Zahlung des Kindergeldes deutlich besser gestellt, als das über den Kinderfreibetrag der Fall wäre.

In der Vergangenheit wurde schon oft darüber diskutiert, das

Kindergeld

und den Kinderfreibetrag in der jetzt bestehenden Form abzuschaffen und anstelle dessen einen Kindergrundfreibetrag einzuführen. Bisher ist jedoch nichts dergleichen entschieden. Im Jahr 2009 wird auf Beschluss der Bundesregierung erstmal das

Kindergeld

um 10 Euro erhöht.


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