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Kündigungsschreiben

Mit einer

Kündigung

können Arbeitgeber und

Arbeitnehmer

ein Beschäftigungsverhältnis vorzeitig beenden. Der deutsche Gesetzgeber verlangt, dass jede

Kündigung

schriftlich erfolgt und von der kündigenden Vertragspartei händisch unterschrieben wird. Dieses Dokument wird als

Kündigungsschreiben

bezeichnet.  

Damit die

Kündigung

rechtswirksam ist, muss aus dem

Kündigungsschreiben

ein bestimmter Inhalt hervorgehen. Zu den erforderlichen Angaben gehören die folgenden Punkte:

  • Name und Anschrift des Absenders
  • Name und Anschrift des Adressaten
  • Vertraglicher Gegenstand, auf den sich die

    Kündigung

    bezieht (z.B.

    Arbeitsvertrag

    )
  • Datum, zu dem die

    Kündigung

    rechtswirksam werden soll
  • Grund der

    Kündigung

    (wenn Arbeitgeber kündigt)
  • Ort und Datum der

    Kündigung

  • Unterschrift mit eigener Hand

Den Grund für eine

Kündigung

muss nur der Arbeitgeber angeben. Als Grund können personenbezogene, verhaltensbezogene oder betriebliche Gründe angeführt werden. Möchte der

Arbeitnehmer

das

Arbeitsverhältnis

kündigen, muss er keine Gründe angeben.   

Das

Kündigungsschreiben

ist eine einseitige Willenserklärung. Im Gegensatz zum

Arbeitsvertrag

muss die andere Vertragspartei der Erklärung, die in dem Dokument ausgedrückt wird, nicht bestätigen. Dies bedeutet, dass die

Kündigung

nicht zustimmungsbedürftig ist. Wichtig ist, dass das

Kündigungsschreiben

fristgerecht bei dem Adressaten ankommt. Ist eine persönliche Übergabe nicht möglich, empfiehlt es sich, die

Kündigung

mit einem Einschreiben zustellen zu lassen. Kommt das

Kündigungsschreiben

erst nach dem Ende einer Frist bei dem Adressaten an, ist die

Kündigung

unwirksam. Nach dem Gesetz gilt in diesem Fall, dass die

Kündigung

nie ausgesprochen wurde.


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