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Kurzarbeit

Mit der

Kurzarbeit

ist es Betrieben möglich, Entlassungen zu vermeiden. Bei der Einführung von

Kurzarbeit

wird die Arbeitszeit für einen bestimmten Zeitraum reduziert und der

Lohn

oder das

Gehalt

entsprechend gesenkt. Wenn Unternehmen die

Kurzarbeit

bei der

Arbeitsagentur

rechtzeitig anmelden, können den Beschäftigten Ausgleichszahlungen in Form von

Kurzarbeitergeld

gewährt werden.

Vielen Firmen ist es auf diese Art und Weise möglich, kurzzeitige Auftragsengpässe zu überbrücken, ohne gleich Personal entlassen zu müssen, weil die Personalkosten deutlich reduziert werden können. Gerade dann, wenn ein Unternehmen nur kurzfristig nicht genügend Aufträge hat, um die Arbeitszeit der Beschäftigten voll auszulasten, ist

Kurzarbeit

die bessere Alternative zu Entlassungen.

Noch besser als

Kurzarbeit

wäre allerdings die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten. Hier können mithilfe von Überstunden auf Arbeitszeitkonten Guthaben angesammelt werden, die dann bei Flauten zum Abbummeln genutzt werden können. Aber nicht alle

Arbeitnehmer

finden diese Verfahrensweise angemessen, weil es ihnen nicht die Möglichkeit gibt, mithilfe von Überstunden einen zusätzlichen

Verdienst

zu erzielen, auf den aber einige Beschäftigte angewiesen sind. Natürlich ist es auch möglich, dass die Guthabenstunden letztendlich nicht ausreichen und

Kurzarbeit

trotzdem erforderlich wird, um Entlassungen zu verhindern.

Entlassungen haben nicht nur zur Folge, dass

Arbeitnehmer

ihren Arbeitsplatz verlieren, die Unternehmen verlieren auch qualifiziertes und eingearbeitetes Personal, das sich später nicht ohne Weiteres einfach ersetzen lässt. Wenn es also genügend Gründe gibt, die dafür sprechen, dass sich in absehbarer Zeit die Auftragslage wieder stabilisieren wird, ist

Kurzarbeit

gut. Wird die

Kurzarbeit

aber nur als Mittel genutzt, um den bevorstehenden Konkurs nach hinten zu verschieben, verlagert sie nur die bestehenden Probleme.


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