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Leiharbeit

Leiharbeit wird zu einem zunehmenden wirtschaftlichen Faktor der Gesellschaft.

Arbeitnehmer

, die als

Leiharbeiter

arbeiten, spiegeln ein modernes Bild eines sehr flexiblen Mitarbeiters wieder. Leiharbeit heißt, in einem Zeitarbeitsunternehmen angestellt zu sein und von dort, auf Anforderung, in Unternehmen entsandt zu werden, die ihren Arbeitskräftebedarf mit eigenem Personal nicht abdecken können.

Viele Unternehmen bedienen sich der Leiharbeit, wenn die Auftragsbücher voll sind, aber aufgrund dessen noch keine eigene Personalaufstockung vorgenommen werden soll, weil die langfristige Entwicklung ungewiss ist. So bekommt der

Leiharbeiter

eine Chance in einem Unternehmen seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, immer in der Hoffnung, dass, wenn er gut arbeitet, eine Möglichkeit der Übernahme besteht.

Leiharbeit macht es möglich, dass

Arbeitnehmer

verschiedene Unternehmen kennen lernen und dadurch auch eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten sammeln können. So eignet sich Leiharbeit besonders für Berufsanfänger oder für ältere

Arbeitnehmer

, denen bei der Arbeitssuche in einer normalen Firma, oft aufgrund ihres Alters, Absagen erteilt werden, ohne dass sie je die Möglichkeit bekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Während früher die Leiharbeit vorwiegend für Arbeiter aus einfachen Berufen und für ungelernte Hilfskräfte gedacht war, haben sich heute viele Zeitarbeitsfirmen etabliert, die auch hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem technischen Bereich und aus dem Bereich der Banken beschäftigen.

Zeitarbeit

ist in der heutigen Zeit zu einem regelrechten Jobmotor geworden, viele ehemalige Arbeitslose haben über

Zeitarbeit

wieder eine Festanstellung in einem Unternehmen gefunden. Zeitarbeitsfirmen zahlen

Tariflöhne

und bezahlen ihre Angestellten auch, wenn sie kurzzeitig keinen Auftrag haben, um den

Leiharbeiter

in ein Unternehmen zu entsenden.


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