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Minijob im Haushalt

Die Steuerbelastungen sind für jeden einzelnen Bürger eine reine Qual. Viele Menschen kommen nur mit ihrem

Gehalt

nicht mehr klar und müssen etwas dazuverdienen. Das Zauberwort heißt hier:"

Minijob

."

Minijobs

sind eine gute Alternative zum Hauptjob, oder auch als Einzeljob für Studenten und Hausfrauen. Nicht nur das

Minijobs

für Geringverdiener interessant sind, nein, auch für die Industrie und Privathaushalte bietet die Minijobalternative sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten in der

Zeitarbeit

. Denn häufig gibt der

Job

keine Vollzeitbeschäftigung her und da bilden

Minijobs

die beste Alternative einer Geringbeschäftigung zur Ausübung bestimmter Aufgaben in einer bestimmten Zeit.

Unterschieden wird bei 400,-€ Beschäftigungen zwischen

Minijobs

im Haushalt und Gewerbejobs. Für den

Arbeitnehmer

besteht zwischen diesen beiden Varianten kein Unterschied, es ist in beiden Fällen:"

Brutto

für

Netto

." Auf die seit 2003 von 325,-€ angehobene Pauschale auf 400,-€ zahlt nur der Arbeitgeber 30% Pauschalabgabe. 15% Rentensteuer, 13% Krankenkasse und 2%

Steuern

. Die wöchentlich geleisteten Arbeitsstunden sind nicht mehr entscheidend. Der

Arbeitnehmer

hat die Möglichkeit, den vom Arbeitgeber abgeführten Pauschalrentenbeitrag von 15% durch Eigenmittel aufzustocken, um später mehr Geld aus der gesetzlichen

Rentenversicherung

zu erlangen.

Minijob

im Haushalt: Diese Jobs werden vom Arbeitgeber anders pauschal versteuert als gewerbliche

Minijobs

. Hier entfallen auf den Arbeitgeber 5% Renten-und

Krankenversicherung

, 2% Pauschalsteuer und eine Umlage von 0,1% gesetzlicher Aufwendungsausgleich. Dieser Aufwendungsausgleich wurde erst im Jahre 2005 von 1,2% auf 0,1% nach dem Entgeldfortzahlungsgesetz gesenkt. Auch bei einem

Minijob

im Haushalt gilt für den Beschäftigten brutto für netto, allerdings bezieht sich das nur auf reguläre

Minijobs

im Haushalt, wie Haushaltshilfe für die Zimmerreinigung, der Küche oder zum Aufpassen der Kinder. Ein 400,-€

Minijob

im Haushalt dient nicht der Finanzierung eines Chauffeurs oder eines Nachhilfelehrers.


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