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Mobbing

Unter

Mobbing

versteht man das vorsätzliche Schikanieren, Anfeinden und Diskriminieren von Mitarbeitern.

Mobbing

am Arbeitsplatz hat viele Gesichter und lässt sich häufig nicht einfach feststellen.

Mobbing

geschieht sowohl durch Mitarbeiter als auch durch Arbeitgeber (Bossing). Es kann sich unter anderem durch sexuelle Belästigung äußern, durch rassistische Beleidigungen, Androhungen von Gewalt, Zuweisung von einfachen oder sinnlosen Arbeiten und falschen Behauptungen über den Mitarbeitern.

Mobbing

geschieht nicht nur durch direkte Konfrontation, sondern auch über digitale Medien.

Die Auswirkungen auf den Mitarbeiter und damit auf die Firma sind gravierend. Der gemobbte Angestellte ist demotiviert, zweifelt an sich selbst, zieht sich zurück, hat kaum mehr Kontakt zu seinen Kollegen und lässt in der Arbeitsleistung nach. Der letzte Punkt bietet dem mobbenden Mitarbeiter neue Angriffspunkte. Im schlimmsten Fall kündigt der Angestellte oder kann der

Arbeit

nicht mehr nachgehen und meldet sich krank.

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) verpflichtet den Arbeitgeber zur Fürsorgepflicht gegenüber seinem Mitarbeiter. Erhält er Kenntnis von

Mobbing

oder einer Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts oder der Herkunft, muss er einschreiten. Neben dem Bürgerlichen Gesetzbuch können sich Gemobbte auch auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) berufen.
Wer sich am Arbeitsplatz gemobbt fühlt, sollte möglichst sofort das Gespräch mit dem Kollegen suchen. Führt das zu keinem Ergebnis, ist die nächste Anlaufstelle der direkte Vorgesetzte. Optimal ist es, wenn der Angestellte die Vorfälle in einem Tagebuch festhält, damit er diese konkret mit Datum benennen kann.


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