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Mutterschaftsgeld

Wer gesetzlich versichert ist (freiwillig-oder pflicht), bekommt in der Zeit des Mutterschutzes, Mutterschaftsgeld gezahlt. Voraussetzungen um Mutterschaftsgeld zu bekommen sind unter anderen, dass
- die Schwangere zu Beginn des Mutterschutzes versichert ist
- ein Anspruch auf

Krankengeld

bestehen
- die Schwangere in einem

Arbeitsverhältnis

steht,
- ihr kein Arbeitsentgeld wegen des Mutterschutzes gezahlt wird.

Maximal, werden zur Zeit 13 Euro pro Kalendertag gezahlt. Die Differenz zum

Einkommen

wird vom Arbeitgeber gezahlt. Steht die Schwangere in einem befristeten

Arbeitsverhältnis

, fällt der Arbeitgeberzuschuss weg, wenn die Frist noch während des Bezuges von Mutterschaftsgeld abläuft. Ist das der Fall, wird das Mutterschaftsgeld neu berechnet. Die Krankenkasse zahlt dann nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses das Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes aus. Den Antrag kann die Schwangere erst dann stellen, wenn sie die Bescheinigung über den voraussichtlichen Geburtstermin vom Arzt bekommt und diese bei der Krankenkasse vorlegt. In der Regel sind das ca. 7 Wochen vor dem Entbindungstermin.

Einen Anspruch auf reduziertes Mutterschaftsgeld haben Frauen, die beispielsweise Arbeitslos sind, in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis stehen, oder Familien-und Privatversichert sind. Das Mutterschaftsgeld beträgt dann maximal 210 Euro. Ist das Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragt, und es treten Komplikationen wie beispielsweise eine Frühgeburt auf, wird das Mutterschaftgeld ebenfalls neu berechnet. Die Frau hat dann einen anderen Anspruch. Der Zeitraum des von der Krankenkasse zu zahlenden Mutterschaftsgeldes ändert sich.


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