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Nebenjob

Viele Menschen in Deutschland üben einen Nebenjob aus. Die Beweggründe dafür könnten unterschiedlicher nicht sein. Einen großen Teil der

Nebenjobs

wird von Schülern oder Studenten ausgeübt. Weiterhin sind diese für Hausfrauen oder Elternteile interessant, die wegen der eigenen Kinder keinen Vollzeit Arbeitsplatz annehmen können.

Natürlich gibt es auch

Arbeitnehmer

die zwei Jobs parallel ausführen müssen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dabei ist zu beachten, dass Nebenjob nicht gleich Nebenjob bedeutet. Die beliebteste und am weitesten verbreitete Art eines

Nebenjobs

ist der so genannte Mini- oder 400 Euro

Job

. Diese, als geringfügig bezeichnete, Beschäftigung, bleibt so lange komplett steuerfrei, wie das Bruttoeinkommen monatlich maximal 400 Euro beträgt.

Verdient ein

Arbeitnehmer

zwischen 400 und 800 Euro brutto im Monat befindet er sich damit in der so genannten

Gleitzone

, das heißt, dass der steuerliche Arbeitnehmeranteil parallel zum

Einkommen

ansteigt und erst bei Überschreitung der 800 Euro Grenze der volle Sozialversicherungssatz gezahlt werden muss. Außerdem steuerfrei bleiben

Nebenjobs

, bei denen sich der Umfang auf maximal 50 Arbeitstage im Jahr beschränkt. Dies wird dann als kurzfristige Beschäftigung bezeichnet. Fast immer werden die Jobs über eine

Lohnsteuerkarte

abgerechnet, einige Arbeitgeber verlangen jedoch die Anmeldung eines Gewerbes seitens des Arbeitnehmers, um einige sozialpolitische Verpflichtungen zu umgehen. Dies muss nicht zwangsläufig von Nachteil für den

Arbeitnehmer

sein, jedoch ist zu beachten, dass man das zuständige

Finanzamt

laufend über den Umfang der eigenen Tätigkeit unterrichtet.


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