Nettolohn.de Lexikon

Nettoverdienst

Für seine Leistung bekommt der

Arbeitnehmer

, Angestellte oder Beamte entsprechend der im

Arbeitsvertrag

festgelegten Parameter, in der Regel monatlich, sein Geld ausgezahlt. In der Regel erfolgen diese Zahlungen heute bargeldlos auf ein

Lohn

- und Gehaltskonto, dem Girokonto.

Beim Abschluss des Arbeitsvertrags wird bei der Vereinbarung immer vom Bruttoverdienst ausgegangen. Von diesem

Bruttolohn

zieht der Arbeitgeber die Sozialbeiträge sofort ab. Das sind anteilige

Krankenversicherung

,

Rentenversicherung

,

Arbeitslosenversicherung

und

Pflegeversicherung

. Je nach Einstufung der Steuerklasse und in Abhängigkeit von der Höhe des Bruttoverdienstes muss er darüber hinaus noch die

Lohnsteuer

, den Solidaritätsbeitrag und, bei Kirchenmitgliedschaft, die

Kirchensteuer

an das

Finanzamt

abführen. Damit wird auf das

Lohn

- oder Gehaltskonto nur der

Nettoverdienst

überwiesen.

Hierzu gehören auch eventuell Sonderzahlungen oder Gewinnausschüttungen nach Abzug der genannten Beiträge. Mit der Auszahlung oder Überweisung erhält der Mitarbeiter eine genaue Aufschlüsselung seines Bruttolohnes, bis hin zum

Nettoverdienst

. Der

Nettoverdienst

ist damit das Geld, was ihm tatsächlich für den Konsum zur Verfügung steht.

Bei allen Einkäufen und sonstigen Ausgaben muss jeder abhängig Beschäftigte als Endverbraucher von seinem

Nettoverdienst

noch die 7% Mehrwertsteuer für Lebensmittel und Grundbedarf bzw. 19% Mehrwertsteuer für die übrigen Waren an den Staat entrichten (sind im Preis enthalten). Damit fällt der

Nettoverdienst

eigentlich noch geringer aus.

Bei Geschäftsführern bzw. leitenden Angestellten ist es oft üblich, dass der Bruttoverdienst als

Jahresgehalt

vereinbart wird. Monatlich erfolgen dann Teilauszahlungen, wobei die

Abzüge

genauso berechnet werden und nur der

Nettoverdienst

ausgezahlt wird. In solchen Fällen erfolgt am Jahresende eine genaue Aufrechnung vom

Bruttolohn

bis hin zum

Nettoverdienst

.


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