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Niedriglohn

Beim

Niedriglohn

handelt es sich um ein Bruttoeinkommen, das sich im bundesweiten Vergleich im unteren Bereich befindet. Davon betroffen sind Erwerbstätige mit einem niedrigen

Lohn

oder

Gehalt

und zum Teil auch Freiberufler. Es gibt typische Berufe, die unterhalb der Niedriglohngrenze liegen. Das sind zum Beispiel Lebensmittelverkäufer, Friseure, Kellner und Gebäudereiniger.
Niedriglöhne unterliegen Schwankungen. Im Jahr 2019 lag die Niedriglohngrenze bei 2.203 Euro brutto. Mit einem solchen

Einkommen

lässt sich das

Existenzminimum

kaum oder nur knapp erreichen. Im Grunde genommen bedeutet der

Niedriglohn

für den Betroffenen, dass dieser von seiner

Arbeit

nicht wirklich leben kann. Zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland gibt es eine große Differenz. Rund 16 Prozent Niedriglöhner gibt es in Deutschland. Im Osten liegt die Zahl der Niedriglöhner bei rund 32 Prozent.


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