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Pensionsfonds

Pensionsfonds wurden im Jahr 2002 als weitere Möglichkeit zur betrieblichen Altersvorsorge zugelassen. In der Regel werden die Fonds von Banken, Versicherungen und Großunternehmen gegründet. Gegenüber anderen Altersvorsorgemodellen unterscheidet sich die Altersvorsorge, im Bereich der Pensionsfonds, vor allem durch die Anlage des eingezahlten Kapitals. Pensionsfonds dürfen das Kapital komplett in Aktien investieren. Die Fonds müssen dabei jedoch die Richtlinien der BaFin beachten, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, welche Vorgaben zur Streuung der Sicherheit und der Liquidität festlegt. Welche Anlagemöglichkeit im Endeffekt gewählt wird, ist abhängig von dem jeweiligen Fond.

Während einige einen möglichst hohen Ertrag erwirtschaften und ein höheres Risiko in Kauf nehmen, indem das ganze Kapital in Aktien angelegt wird, wählen andere Pensionsfonds wiederum Kapitalanlagen mit einer höheren Sicherheit und einem, möglicherweise, geringeren Gewinn. Jeder

Arbeitnehmer

kann einen Teil seines Gehaltes zugunsten einer betrieblichen Altersvorsorge umwandeln, um im Rentenalter eine Betriebsrente in Anspruch nehmen zu können.

Für den

Arbeitnehmer

ergibt sich vor allem der Vorteil, dass alle Beiträge, die in einen Pensionsfonds eingezahlt werden, bis zu einer Höhe von vier Prozent der

Beitragsbemessungsgrenze

, steuerfrei sind. Der

Arbeitnehmer

kann ebenfalls frei entscheiden, zu welchem Zeitpunkt ein Renteneintritt erfolgen soll. Derzeit kann dieser zwischen dem 60 und 70. Lebensjahr frei gewählt werden. Die Pensionsfonds bieten ebenfalls einen zusätzlichen Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsschutz an, und sollte der

Arbeitnehmer

zu einem anderen Arbeitgeber wechseln, dann ist die Betriebsrente nicht verloren, sondern kann übernommen werden.


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