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Pensionskasse

Die Pensionskasse ist eine Vorsorgemöglichkeit im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. Der

Arbeitnehmer

zahlt monatlich seine Beiträge in die Pensionskasse ein, die nicht nur im Bereich der Rentenzahlung Fürsorge trägt, sondern ebenfalls im Bereich der Invalidität und dem Tod. Gegenüber anderen Versicherungen ist der

Arbeitnehmer

in einer Pensionskasse selber versichert und nicht über seinen Arbeitgeber, er hat einen direkten Anspruch auf Leistungen aus der Pensionskasse.

Der Vorteil für den

Arbeitnehmer

besteht vor allem darin, dass bei einer möglichen Insolvenz des Unternehmens, der jeweilige

Arbeitnehmer

die Bezugsrechte hält. Grundsätzlich haftet, für jegliche Pensionsverbindlichkeiten, zuerst die zuständige Pensionskasse.

Arbeitnehmer

können ohne die Zustimmung des Arbeitgebers nicht in eine Pensionskasse eintreten. Für die Mitgliedschaft muss die Zusage des Arbeitgebers vorliegen, der zudem ebenfalls bestimmen kann, in welche Kasse der

Arbeitnehmer

eintreten soll. Der Arbeitgeber übernimmt die Entgeltumwandlung, und zahlt den einbehaltenen Teil des Gehaltes direkt in die zuständige Pensionskasse ein.

Der

Arbeitnehmer

hat bei einem Arbeitgeberwechsel den Vorteil, dass er die betriebliche Altersvorsorge weiterführen kann, indem er die zu zahlenden Beiträge selber übernimmt. Für den

Arbeitnehmer

bieten Pensionskassen eine Garantieverzinsung von rund 2,25%. Gegenüber anderen Bereichen, in der betrieblichen Altersvorsorge, werden die monatlichen Beiträge zum größten Teil in festverzinslichen Wertpapieren angelegt und nicht in Aktien. Die Pensionskasse garantiert ihren Mitgliedern eine Mindestverzinsung, und der

Arbeitnehmer

hat den Vorteil, dass eingezahlte Beiträge, bis zu einer Höhe von vier Prozent der

Beitragsbemessungsgrenze

, steuerfrei sind. Der

Arbeitnehmer

kann alle eingezahlten Beiträge in die Pensionskasse, bei seiner

Steuererklärung

, als

Sonderausgaben

geltend machen.


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