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Riester-Rente

Die Riester-

Rente

bietet jedem die Möglichkeit, die Altersvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen. Grundsätzlich besteht bei jedem

Arbeitnehmer

, der im Rahmen der gesetzlichen

Rentenversicherung

versichert ist, die Notwendigkeit, zusätzlich privat fürs Alter vorzusorgen. Der Grund hierfür liegt im demografischen Wandel, wodurch es in Deutschland immer mehr ältere und immer weniger junge Menschen gibt.

Wer sich für eine Riester-

Rente

entscheidet, hat verschiedene Möglichkeiten. Ist jemand ein eher konservativer Sparer, eignet er sich sowohl für Banksparpläne, als auch für klassische Rentenversicherungen. Ist jemand jedoch ein etwas risikofreudiger Sparer, kann er gleichfalls etwas in fondsgebundene Rentenversicherungen oder Fondssparpläne anlegen und hat so die Chance auf eine deutlich höhere Rendite und somit natürlich auch auf deutlich höhere Rentenzahlungen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Produkte zur Riester-

Rente

zertifiziert sind, denn nur dann hat der Anleger Anspruch auf die staatliche Förderung. Diese beträgt bei der Riester-

Rente

175 Euro Grundzulage. Sind Kinder vorhanden, für die noch

Kindergeld

bezogen wird, erhält man zusätzlich bis zu 300 Euro Kinderzulage. Um die Voraussetzungen für die Zulagen zur Riester-

Rente

zu erfüllen, muss mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in einen der genannten Verträge investiert werden. Kann diese Mindesteinzahlung nicht erreicht werden, wird die Förderung auch nur anteilig gewährt.

Neben der staatlichen Förderung ist die Riester-

Rente

aber auch wegen ihrer steuerlichen Behandlung interessant, denn die Beiträge können als

Sonderausgaben

über die

Steuererklärung

angesetzt werden. Anspruch auf die Riester-

Rente

hat man dann, wenn man als

Arbeitnehmer

beschäftigt und im Rahmen der gesetzlichen

Rentenversicherung

pflichtversichert ist. Doch auch wenn man selbstständig ist und einen Ehepartner hat, der anspruchsberechtigt ist, kann man die Riester-

Rente

abschließen.


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