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Sozialabgaben

Sozialabgaben zahlen Sie immer dann, wenn Sie einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Zu den Sozialabgaben zählen die Beiträge für, die Kranken-, Pflege-, Renten- und

Arbeitslosenversicherung

. Sie werden vom Arbeitgeber direkt vom

Bruttogehalt

abgezogen und an die Sozialversicherungsträger weitergeleitet. In einigen Fällen besteht eine Beitragspflicht nur in der

Rentenversicherung

, z.B. bei Werkstudenten, oder wenn der

Arbeitnehmer

bereits über die Künstlersozialkasse versichert ist.

Die Sozialabgaben teilen sich der

Arbeitnehmer

und der

Arbeitnehmer

zu ungefähr gleichen Teilen. Ungefähr nur deshalb, weil der Arbeitnehmeranteil bei den Krankenversicherungsbeiträgen etwas höher ist, als der Arbeitgeberanteil. Wenn Sie mindestens 23 Jahre Alt sind und keine Kinder haben, müssen Sie zudem einen erhöhten Beitrag für die

Pflegeversicherung

bezahlen, an dem sich der Arbeitgeber nicht beteiligt. Im Gegensatz zur

Lohnsteuer

, können die Sozialabgaben nicht zurückerstattet werden. Sie berechnen sich immer vom jeweiligen Monatslohn und nicht vom Jahreseinkommen. Die Sozialabgaben lassen sich aber etwas senken, wenn Sie zu einer Krankenkasse mit einem niedrigeren Beitragssatz wechseln. Gerade bei einem hohen Bruttoeinkommen machen sich schon kleine Unterschiede im Beitragssatz bemerkbar und sorgen so für ein höheres

Nettogehalt

.

Ein 400-Euro-

Job

ist nicht versicherungspflichtig und deshalb von den Sozialabgaben befreit. Dennoch besteht die Möglichkeit, freiwillig Rentenversicherungsbeiträge zu bezahlen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn noch nicht so viele Jahre in die

Rentenversicherung

eingezahlt wurde und erst noch ein Anspruch auf eine spätere

Altersrente

erworben werden muss.


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