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Sozialhilfe

Sozialhilfe schützt die Bürger vor Armut, besonderen Belastungen und Ausgrenzung. Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können und die auch keine anderweitigen Bezüge wie,

Rente

, Arbeitslosengeld, oder

Krankengeld

erhalten, haben einen Anspruch auf Sozialhilfe. Sozialhilfe können nicht nur Deutsche beantragen, sondern jeder Bewohner in Deutschland, der bedürftig ist.

Die Aufgabe der Sozialhilfe ist es, die Würde des Menschen zu erhalten und ihm ein Leben unter menschlichen Bedingungen zu ermöglichen. Seit Januar 2005 wurden eingreifende Änderungen bei der Sozialhilfe vorgenommen. Diese Reformen sind auch unter dem Begriff

Hartz IV

bekannt. So lautet der Fachbegriff für die Sozialhilfe bei erwerbsfähigen Bürgern nun Arbeitlosengeld II. Besonders einschneidend ist, dass die Arbeitslosenhilfe, die ursprünglich nach dem Arbeitslosengeld gezahlt wurde, mit der Sozialhilfe zusammengefasst worden ist. Grundsätzlich wird die Sozialhilfe in Form von Geld gezahlt. In besonderen Fällen kann sie aber auch in Form von Sachleistung erbracht werden.

Für die Zahlung der Sozialhilfe wird ein Regelsatz herangezogen. Dieser fällt in den alten und neuen Bundesländern unterschiedlich aus. So bekommt eine bedürftige Person im Westen und in Berlin 345 Euro, in den neuen Bundesländern beträgt der Satz 331 Euro. Zusätzlich wird auch die Miete in angemessener Form, sowie die Heizkosten übernommen. Wer Sozialhilfe bezieht, ist grundsätzlich sozialversichert. Die Beiträge zur Krankenkasse,

Pflegeversicherung

und

Rente

werden vom Sozialamt übernommen.


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