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Sozialversicherung

In Deutschland ist der Sozialstaatsgedanke ein Verfassungsgebot. Dies dient zum sozialen Ausgleich zwischen Arm und Reich. Darüber hinaus gibt es das Sozialversicherungssystem, vor allem wegen der sozialen Absicherung aller Bevölkerungsschichten. Daher ist die

Sozialversicherung

das wichtigste Instrument zur sozialen Sicherung der Bürger. Zu den Sozialversicherungen gehört die Kranken-, Arbeitslosen-, Renten-, Pflege- und Unfallversicherung. Die Leistungen der

Sozialversicherung

sind gesetzlich festgelegt und die Beiträge richten sich nach der Höhe des Einkommens des Versicherten. Alle Menschen in Deutschland erhalten unabhängig von der Höhe ihrer Beiträge die gleiche Versicherungsleistung bei der Kranken- und

Pflegeversicherung

. Dies garantiert eine gute medizinische und gesundheitliche Grundversorgung in Deutschland.

Bei der Renten- und Unfallversicherung richtet sich allerdings die Versicherungsleistung nach den jeweiligen eingezahlten Beiträgen, bei der Arbeitslosigkeit nach der Höhe der letzten Gehaltszahlungen. Da die Finanzierung der

Sozialversicherung

in Deutschland zu einem immer größeren Problem wird, bedarf es immer mehr Reformen, um diesen Problemen gerecht zu werden. Vor allem die Überalterung der Gesellschaft, die hohe Arbeitslosigkeit sowie die angespannte und kritische öffentliche Finanzlage gehören zu den Hauptproblemen. Bis zur heutigen Zeit ist es noch ungewiss, wie dieses Problem wirtschaftlich und sozial zu lösen ist.

Ein Mittel zur Lösung bzw. zur Verlagerung der Probleme ist es, die Beiträge für die

Sozialversicherung

zu erhöhen oder die Leistung der Sozialversicherungen zu kürzen. Daher gibt es heutzutage immer mehr Zusatzversicherungen, die für einen vollen Versicherungsschutz benötigt werden. Vor allem in Bezug auf die

Rente

sollte sich jeder zusätzlich privat versichern lassen, da die Basis-

Rente

nicht mehr ausreichen wird - zumindest nicht zur Beibehaltung des gewohnten Lebensstandards.


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