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Steueridentifikationsnummer

Die Steueridentifikationsnummer – kurz

Steuer

ID – ist in den letzten Wochen schon vielen deutschen Steuerzahlern zugeschickt worden. Damit ist Deutschland dem Beispiel vieler anderer Länder der EU gefolgt und hat eine einheitliche

Steuer

ID für jeden Bundesbürger herausgegeben, die ihn von der Wiege bis zur Bahre und noch 20 Jahre darüber hinaus, begleiten wird. Die

Steuer

ID ist nur für die Steuerart der Einkommenssteuer vorgesehen und aus Datenschutzgründen ausschließlich auf den Bereich der Finanzverwaltung zugelassen. Die Daten werden nur zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens genutzt. Das heißt für den Steuerbürger, dass eine Verwendung der über ihn gespeicherten Daten, für anderweitige Zwecke, untersagt ist.

Bis zum Ende des Jahres 2008 sollen alle Bundesbürger die

Steuer

ID zugeschickt bekommen haben. Diese ist dann in Zukunft bei der Lohnsteuererklärung anzugeben. Das bisherige Steuersystem soll damit erheblich vereinfacht werden. War es doch bisher so, dass für andere Leistungen wie das

Kindergeld

, oder bestimmte Zulagen andere Nummernsysteme gültig waren. Die Steueridentifikationsnummer besteht aus elf Ziffern, aus deren Kombination kein Außenstehender Rückschlüsse auf die Person des Steuerpflichtigen ziehen kann. Die Finanzbehörde speichert zu der Steueridentifikationsnummer den Namen, frühere Namen, Vornamen, Geburtstag, Geburtsort, das Geschlecht und die Anschrift. Bei allen Anträgen oder Mitteilungen an das

Finanzamt

, muss in Zukunft die Steueridentifikationsnummer angegeben werden. Erst 20 Jahre nach dem Tod eines Steuerpflichtigen werden die gespeicherten Daten endgültig gelöscht. In der Übergangsphase sind alle Steuerbürger aufgefordert, neben der neuen Steueridentifikationsnummer, auch die bisherige Steuernummer anzugeben. Wer seinen Wohnort wechselt kann davon ausgehen, dass die jeweilige Meldebehörde die neue Anschrift des Steuerzahlers an das Bundeszentralamt für

Steuern

weiterleiten wird.


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