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Versicherungspflichtgrenze

Die Versicherungspflichtgrenze ist die Einkommensgrenze, bis zu der

Arbeitnehmer

in der gesetzlichen

Krankenversicherung

versicherungspflichtig sind. Jahresarbeitsentgeltgrenze ist die offizielle Bezeichnung hierfür. Übersteigt das

Einkommen

diese Grenze, besteht Versicherungsfreiheit. Man hat die Möglichkeit sich freiwillig weiter zu versichern, oder in eine private

Krankenversicherung

zu wechseln. Während früher diese Möglichkeit nur Angestellten offen stand, gilt dies heute für alle

Arbeitnehmer

. Bis zum Jahre 2002 waren Versicherungspflichtgrenze und

Beitragsbemessungsgrenze

identisch.

Seither hat man die Versicherungspflichtgrenze einseitig erhöht, um die Abwanderung in die private

Krankenversicherung

zu stoppen. Die Versicherungspflichtgrenze beträgt 48.150 € für das Jahr 2008. Für diejenigen, die bereits am 31.12.2002 die damalige Grenze überschritten, gilt eine Versicherungspflichtgrenze von 43.200 €. Die Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr neu durch Rechtsverordnung festgesetzt und richtet sich, nach der durchschnittlichen Entwicklung der Arbeitnehmereinkommen.

Wer durch Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze wieder versicherungspflichtig wird, kann sich hiervon befreien lassen. Wer seine Arbeitszeit auf die Hälfte oder weniger herabsetzt, hat in der Regel ein

Einkommen

unter der Versicherungspflichtgrenze. Dies kann auch bei einem Wechsel des Beschäftigungsverhältnisses vorkommen. In diesen Fällen ist eine Befreiung von der Versicherungspflicht möglich, wenn man mindestens seit 5 Jahren wegen Überschreitung der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei gewesen ist. Wer mit seinem

Einkommen

die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, wird nicht mehr sofort versicherungsfrei. Erst wenn in drei aufeinander folgenden Jahren und dem Folgejahr die Grenze überschritten wird, besteht Versicherungsfreiheit. Das bedeutet für Berufsanfänger mit einem

Einkommen

über der Versicherungspflichtgrenze, dass sie erst einmal drei Jahre versicherungspflichtig werden. Sie haben keine Möglichkeit, sofort in die private

Krankenversicherung

zu wechseln.


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