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Werkstudenten

Werkstudenten

sind Studenten, die an einer Universität, einer Hochschule oder an einer Fachschule eingeschrieben sind und nebenbei noch einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Beiträge für die

Krankenversicherung

, für die Arbeitslosen- und

Pflegeversicherung

sind nicht zu entrichten. Bei einem

Verdienst

von mehr als 450 Euro im Monat fallen allerdings Rentenversicherungsbeiträge von 9,30 Prozent des Bruttoverdienstes an. Der Arbeitgeber zahlt noch einmal den gleichen Betrag.

Ein Werkstudent muss sich in erster Linie um sein Studium kümmern. Deshalb darf die wöchentliche Arbeitszeit während des Semesters 20 Stunden nicht überschreiten. Von dieser Regel gibt es Ausnahmen. Wenn der Student nur in den Semesterferien tätig ist, darf er mehr als 20 Stunden arbeiten. Arbeitet er hauptsächlich am Wochenende oder am Abend, so darf er die Arbeitszeit ebenfalls überschreiten.

Bei einem

Werkstudenten

steht die Tätigkeit in Zusammenhang mit dem Studium. Während der

Arbeit

kann er praktische Erfahrungen sammeln und erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern aufbauen. Hier liegt der Unterschied zum Studentenjob, der mit dem Studium wenig zu tun hat.


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