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Wohngeld

Schon über 40 Jahre gibt es in Deutschland das Wohngeld, das Mietern, oder Eigentümern von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen, auf Antrag gewährt wird, wenn ihr

Einkommen

zu schwach ist, um die Wohnkosten selbst tragen zu können. Grundvoraussetzung ist dabei, dass die Wohnkosten angemessen sein müssen. Die Kosten für das Wohngeld tragen der Bund und die Länder. Die Höhe des Wohngeldes ist abhängig davon, wie viel

Einkommen

einer Familie zur Verfügung steht, von der Höhe der monatlichen Mietbelastung und von der Anzahl, der im Haushalt lebenden Personen. Es gibt beim Wohngeld keine Pauschale, es wird immer individuell berechnet.

Bekommt eine Familie mit zwei Kindern Wohngeld und dann noch ein drittes Kind, erhöht sich der Wohngeldanspruch. Gleiches gilt, wenn sich die Einkommenssituation, zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit ändert. Auch in solchen Fällen wird dann das Wohngeld erhöht. Wenn hingegen ein Mitglied der Familie auszieht, oder das

Einkommen

steigt, wird das Wohngeld gesenkt oder ganz gestrichen. So kann es durchaus sein, dass bei einer Familie, die Wohngeld bezieht und dann die Ehefrau zusätzlich stundenweise arbeiten geht, der

Verdienst

, den sie damit erzielt, nicht wirklich zur Steigerung des gesamten Familieneinkommens genutzt werden kann, weil infolgedessen, das Wohngeld ganz oder zum Teil gestrichen wird. Die Familie hat letztlich nicht wirklich mehr Geld, obwohl die Ehefrau mitarbeitet. Das führt bei vielen Leuten zu der Überlegung, ob es sich wirklich lohnt, das zu tun, wenn am Ende nichts übrig bleibt. Allerdings macht es manche auch stolz, wenn sie nicht mehr auf staatliche Hilfe angewiesen sind und sie ihre Lebenshaltungskosten aus eigenem

Einkommen

bestreiten können.


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