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Zusatzverdienst

Als

Zusatzverdienst

bezeichnet man

Einkommen

, das neben der hauptberuflichen Tätigkeit erworben wird. Wer sich durch einen

Nebenjob

einen

Zusatzverdienst

sichern möchte, muss dies seinem Hauptarbeitgeber mitteilen und die Genehmigung einholen. Wichtig ist, dass die Arbeiten nicht kollidieren dürfen. Arbeitet der Angestellte in einem konkurrierenden Unternehmen, kann es zu Problemen kommen. Dies ist meist nicht erlaubt.

Ein

Zusatzverdienst

muss nicht zwangsläufig von einem anderen Arbeitgeber ausbezahlt werden. Auch beim eigenen Arbeitgeber ist ein

Zusatzverdienst

möglich, etwa wenn der Angestellte zusätzliche bezahlte Tätigkeiten ausübt. Ein

Zusatzverdienst

ergibt sich auch, wenn der

Arbeitnehmer

neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit selbstständig oder freiberuflich tätig ist.

Bei einem

Minijob

ist ein

Zusatzverdienst

von bis zu 450 Euro im Monat steuerfrei. Der jährliche Höchstbetrag liegt bei 5400 Euro. Übersteigt der

Zusatzverdienst

diesen Betrag, werden

Steuern

und

Abgaben

fällig. Kommt der

Zusatzverdienst

aus einer selbständigen Tätigkeit, muss diese bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung angegeben und versteuert werden.

Bei einem

Zusatzverdienst

gelten die arbeitsrechtlichen Bestimmungen. So darf die Höchstarbeitszeit von 48 Stunden nicht überschritten werden. Wer also 40 Stunden regulär arbeitet, darf noch acht Stunden in der Woche für seinen

Zusatzverdienst

arbeiten. Die Hauptbeschäftigung hat immer Vorrang vor der Nebentätigkeit.


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